Weitere Interoperabilitätsverbesserungen
Mit Tekla Structures 2024 werden wichtige Verbesserungen bei Referenzmodellen, Punktwolken, Layout Manager, Tekla PowerFab-Export, DSTV-/NC-Export, IFC-Export, ELiPLAN-Export, BVBS-Export und einigen Interoperabilitätsverbindungen eingeführt.
Verbesserungen der Referenzmodelle
Alle Referenzmodelle in einem Arbeitsschritt ein- oder ausblenden
Sie können jetzt im Tekla Structures-Modell über die neue Schaltfläche Alles in einem Arbeitsschritt alle Referenzmodelle ein- bzw. ausblenden.

Diese Verbesserung wurde bereits mit der Version Tekla Structures 2023 SP1 eingeführt.
IFC2x3-Referenzmodellen anhand des Projektstandorts einfügen
Bei IFC2x3-Referenzmodellen mit verfügbarem Projektstandort können Sie den Projektstandort aktivieren. Stellen Sie dazu die neue modellspezifische erweiterte Option XS_USE_PROJECT_LOCATION_IN_IFC2X3_IMPORT im Dialogfeld Erweiterte Optionen unter der Kategorie Importieren auf TRUE ein. Durch Einstellen dieser erweiterten Option auf TRUE wird der Projektstandort verwendet und das Referenzmodell nicht am Tekla Structures-Modellursprung eingefügt. Der Standardwert lautet FALSE.
Verbesserungen beim IFC-Export
Beim IFC-Export wird jetzt der Export von Zwischenräumen unterstützt
Der IFC2x3-Export und der IFC4-Export unterstützen jetzt den Export von Zwischenräumen. So exportieren Sie Zwischenräume:
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IFC2x3-Export: Wählen Sie die Option Räume im Abschnitt Objekttypen auf der Registerkarte Erweitert aus.
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IFC4-Export: Wählen Sie die Option Räume im Abschnitt Objekttypen aus.
Weitere Informationen zu Zwischenräumen in Tekla Structures finden Sie unter Gebäudehierarchie.
IFC4-Export: Verwendete Projekteigenschaften bei nicht auffindbarer Objekteigenschaft
Wird ein Attribut oder eine Eigenschaft nicht vom Objekt selbst gefunden,versucht Tekla Structures, es vom Projekt abzurufen.
Verbesserungen bei Punktwolken
Punktwolken unterstützen jetzt Dateien aus dem Trimble X9 3D Laser Scanning System. Punktwolken können jetzt in nativen, von Trimble X9 generierten TZF- und TDX-Formaten importiert werden. TDX ist ein Projektformat, das sowohl TZF als auch RWCX beinhaltet. Die verbesserten TZF-Dateien sorgen für eine angemessene Anpassung der Dateigrößen bei Punktwolken mit höherer Qualität, damit Sie effizient mit Scandaten höherer Qualität arbeiten können.
Besserer Workflow im Layout Manager
Der Workflow im Layout Manager wurde in Bezug auf die Kommunikation zwischen Modell und Baustelle verbessert.
Import und Export von CSV-Dateien
Sie können jetzt Absteckpunkte in CSV-Dateien (.csv) mit dem Layout Manager importieren und exportieren, um Kontrollpunkte direkt in das Modell zu integrieren. Für die Arbeit mit CSV-Dateien müssen die Dateierweiterungen oder Trennzeichen nicht mehr geändert werden.
Bessere Darstellung der importierten Punkte
Die Ist-Bedingungen können jetzt leichter mit dem Modell verglichen und das Modell entsprechend seiner tatsächlichen Ausführung auf der Baustelle aktualisiert werden.
Alle aus Trimble FieldLink-Dateien (.tflx) importierte unterstützte Bemessungspunkttypen werden jetzt im Dialogfeld Layout Manager je nach dem grafischen Klassifizierungstyp des Punkts mit unterschiedlichen Farben und Symbolen dargestellt. Die importierten Punkte werden im Modell mit einer Farbe für die Klassifizierung angezeigt, die der Farbe des Punktsymbols am besten entspricht.
Dank der Unterstützung mehrerer Symbole und Farben kann die Absteckung präziser erfolgen und dadurch die Navigation im abgesteckten Bereich auf der Baustelle und im Modell erleichtern.
Punktdateien unterstützen Punktgruppierungen
Punktdateien (.txt) können jetzt mit den Gruppennamen der exportierten Punkte importiert und exportiert werden. Die Gruppennamen werden in den Dateien in einer neuen Spalte namens GROUP aufgeführt.
Unterstützung von Zoll
Layout Manager unterstützt jetzt den Import von Koordinaten aus .txt- und .csv-Dateien in Zoll (in).
Zudem werden die Koordinateneinheiten jetzt in den Kopfzeilen der Import- und Exportdialogfelder im Layout Manager angezeigt, damit die verwendeten Einheiten leicht zu erkennen sind.
Layout Manager unterstützt jetzt Layoutbögen
Sie könne jetzt Layoutbögen in .tflx-Dateien im Layout Manager importieren und exportieren. Diese Verbesserung wurde bereits mit der Version Tekla Structures 2023 SP1 eingeführt.
Verbesserungen bei DSTV/NC
Schreibsteuerung von Sägewinkeln für Profile in NC-Dateien
Wenn für Profile keine Sägewinkel in die Kopfzeile der NC-Datei geschrieben werden sollen, stellen Sie die neue modellspezifische erweiterte Option XS_DSTV_NO_SAWING_ANGLES_FOR_PROFILES_NEEDED auf TRUE ein. Mit dieser neu hinzugefügten erweiterten Option wird nun die identische Funktionalität für Bleche sowie Fälle unterstützt, in denen der AK-Block von einem DSTV-Viewer oder einer NC-Maschine bevorzugt wird. Standardmäßig ist der Wert FALSE eingestellt, damit die Sägewinkel für Profile in die Kopfzeile der NC-Datei geschrieben werden. Die neue erweiterte Option befindet sich unter der Kategorie CNC im Dialogfeld Erweiterte Optionen.
Bisher wurde durch Einstellung der erweiterten Option XS_DSTV_CREATE_AK_BLOCK_FOR_ALL_PROFILES auf FALSE keine Sägewinkel in den NC-Dateikopfzeile geschrieben. Das Schreiben von Sägewinkeln wurde jetzt geändert und wird jetzt durch die erweiterte Option XS_DSTV_NO_SAWING_ANGLES_FOR_PROFILE_NEEDED bestimmt.
Bessere radiale Schnitte in NC-Dateien
Radiale Schnitte in einem leicht abgewinkelten Träger werden jetzt mit der korrekten Geometrie nach NC exportiert.
Vor der Korrektur:
Nach der Reparatur:

Platzieren von Löchern beim DSTV/NC-Export
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Bisher wurden nach dem Exportieren eines Blechs oder eines I-Trägers beim Drehen des Teils zum Auswählen der Körnerpunkte auf der Vorderseite normale Löcher von der Vorderseite auf die Rückseite verschoben. Dieser Fehler wurde behoben. Normale Löcher bleiben nun auf der Seite des AK-Blocks. Dadurch wird Fertigung effizienter.
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Bisher wurden nach dem Exportieren von L-Profile Durchgangslöcher auf den oberen oder unteren Profilseiten erstellt. Dadurch fehlten die Löcher in bestimmten Viewern. Nun wird der BO-Block für diese Löcher immer auf der Unterseite erstellt.
Verbesserungen beim Tekla PowerFab-Export
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Mit der neuen Option Modelldatei in Trimble Connect hochladen wurde zum Hochladen oder Einbetten von .trb-Dateien über Tekla Structures eingeführt.
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Mit der neuen Option Modell-Datei einbetten wurde das Einbeziehen der .trb-Modelldatei aus Tekla Structures in .pfxt- oder .zip-Paket eingeführt.
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Bei nicht gespeicherten Änderungen im Tekla Structures-Modell werden Sie vor dem Exportieren aufgefordert, Tekla PowerFab zu speichern.
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Eigenschaften für Teile und Baugruppen wurden zu der .trb-Datei hinzugefügt, die beim Tekla PowerFab-Export in Tekla Structures erstellt wird.
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Ist eine Bauteilzeichnung aber keine Zusammenbauzeichnung verfügbar, wird nun die Bauteilzeichnung beim Export verknüpft.
Verbesserungen beim BVBS-Export
Die Exporteinstellungen für Verbindungsstücke wurden auf die Registerkarte Mechanische Verbindungen verschoben
Die Einstellungen für den Export von Verbindungsstücken wurden von der Registerkarte Erweitert auf die neue Registerkarte Mechanische Verbindungen verschoben.
Zum Exportieren von Verankerungs- oder Gewindedaten stellen Sie auf der Registerkarte Mechanische Verbindungen die Option Daten der Muffen exportieren auf Ja ein. Dann geben Sie die BDAs für Verbindungsmethode, Produkt und Produktcode für Bewehrungsstabanfang und Bewehrungsstabende separat eingeben, z. B.: METHOD_START, METHOD_END, PRODUCT_START, PRODUCT_END, CODE_START und CODE_END.
Bewehrungsposition anhand mehrerer Vorlagenattribute definieren
Sie können jetzt anhand von mehreren Vorlagenattributen die Bewehrungsposition anhand der Option Bewehrungsvorlage auf der Registerkarte Dateninhalt definieren. Trennen Sie die Vorlagenattribute durch Leerzeichen voneinander. Geben Sie zum Beispiel SHAPE POS ein.
Neue Option zum Definieren einer Zuordnungsdatei für Material und Güte
Der Name des Bewehrungsmaterials oder der Bewehrungsstahlgüte kann nun einem anderen Namen zugeordnet werden, der in einer Zuordnungsdatei definiert wird. Die Zuordnungsdatei kann mit der neuen Option Zuordnungsdatei auf der Registerkarte Parameter definiert werden. Mit dieser Funktion können Sie die Anforderungen der Softwareverarbeitung der BVBS-Daten anpassen, wenn unterschiedliche Bewehrungsmaterialien oder -güten zu verwenden sind. Die Zuordnungsdatei befindet sich standardmäßig im Modellordner, kann aber auch in den Ordnern verwendet werden, die durch die erweiterten Optionen XS_SYSTEM, XS_PROJECT und XS_FIRM definiert sind.
Verbesserungen beim EliPlan-Export
Im Feld Projektnummer auf der Registerkarte Dateninhalt können jetzt bis zu 12 Zeichen eingegeben werden. Das ist die maximal zulässige Anzahl an Zeichen für die Exportdatei.
Aktualisierungen bei Interoperabilitätsverbindungen
Die Links zu den folgenden Lösungen wurden aktualisiert: Autodesk Robot, Bentley STAAD Pro, SAP2000, ETABS und Smart3D. Über die Links werden die Ergebnisse jetzt zuverlässiger exportiert. Dadurch sind weniger Prüfungen und Nacharbeiten erforderlich.