Positionieren von Teilen nach Designgruppe

Tekla Structures
Geändert: 11 März 2026
2026
Tekla Structures

Positionieren von Teilen nach Designgruppe

Sie können Teile anhand von Bemessungsgruppen so positionieren, dass diese in Zeichnungen und Listen voneinander unterschieden werden können. Die Designgruppennummern können in den technischen Dokumenten oder als vorläufige Nummern verwendet werden.

Designgruppennummern bestehen aus einem Präfix, einem Trennzeichen und einer Zahl bzw. einem Buchstaben.

Verwenden Sie die Designgruppenpositionierung Anwendung, um den Teilen Präfixe und Zahlen oder Buchstaben auf Basis von Designgruppen zuzuweisen. Mit der Anwendung Designgruppenpositionierung werden die dem Selektionsfilter entsprechenden Teile in eine Bemessungsgruppe positioniert und optional die Teillängen miteinander verglichen. Die Anwendung vergleicht auch die benutzerdefinierten Attribute von Teilen, deren Einstellung die Positionierung beeinflusst.

Anmerkung:

Die Anwendung Designgruppenpositionierung positioniert nur Teile, deren Länge anhand eines Strangpressprofils erstellt wurde, z. B. Träger, Stützen, Wände und Fundamente. Konturbleche, Platten oder Elemente werden nicht positioniert.

Bevor Sie beginnen:

  • Erstellen Sie die erforderlichen Auswahlfilter zum Definieren der Designgruppen.
  • Wenn Sie bestimmte Buchstaben in der Designgruppenpositionierung verwenden möchten, müssen Sie die zulässigen Buchstaben anhand der erweiterten Option XS_​VALID_​CHARS_​FOR_​ASSEMBLY_​POSITION_​NUMBERS auflisten. Standardmäßig sind die Buchstaben A bis Z erlaubt.
  • Bei Multi-User-oder Tekla Model Sharing-Modellen ist sicherzustellen, dass die Anwendung Designgruppenpositionierung von nur einem Benutzer ausgeführt wird.

So positionieren Sie Teile anhand einer Bemessungsgruppe:

  1. Öffnen Sie im Modell Klicken Sie auf die Schaltfläche Anwendungen und Komponenten im Seitenbereich, um den Katalog Anwendungen und Komponenten zu öffnen.
  2. Klicken Sie auf den Pfeil neben Anwendungen, um die Anwendungsliste zu öffnen.
  3. Starten Sie die Anwendung per Doppelklick auf Designgruppenpositionierung.
  4. Im Dialogfeld Designgruppenpositionierung gehen Sie folgendermaßen vor:
    1. Erstellen Sie durch Klicken auf Gruppe hinzufügen die Positionierungseinstellungen für die von einem Selektionsfilter zu erfassenden Normen.
      • Wählen Sie in der Spalte Gruppenfilter den Filter aus.

        Die Auswahlfilter werden aus bestimmten Ordnern in der Standardsuchreihenfolge für Ordner gelesen.

      • Geben Sie das Designgruppenpräfix und die Startnummer oder den Startbuchstaben ein, die Sie für die Teile in dieser Gruppe verwenden möchten.
      • In der Spalte Länge vergleichen definieren Sie, ob der Vergleich anhand der Teillängen oder anhand der Bruttolängen erfolgen soll.
    2. Wiederholen Sie den Schritt 4a für alle Teilgruppen, die anhand der Bemessungsgruppe positioniert werden sollen.
    3. Bei Bedarf können Sie über die Schaltflächen Nach oben und Nach unten die Reihenfolge der Gruppen ändern.

      Wenn ein Teil zu mehreren Gruppen gehört, überschreibt der letzte Gruppenfilter in der Liste die vorherigen.

    4. Wenn Sie Längen von Teilen vergleichen möchten, definieren Sie die Längentoleranz.

      Wenn Sie zum Beispiel 0 eingeben, müssen die Teile exakt dieselbe Länge aufweisen, um dieselbe Designgruppennummer (bzw. denselben Buchstaben) zu erhalten. Wenn Sie 2 eingeben, dürfen sich die Längen der Teile um 2 mm voneinander unterscheiden.

      Die Standardtoleranz beträgt 0,05 mm.

    5. Legen Sie das Trennzeichen fest, mit dem das Präfix und die Nummer oder der Buchstabe der Designgruppe in Zeichnungsbezeichnungen und Listen voneinander getrennt werden. Geben Sie zum Beispiel - ein.

      Es wird empfohlen, das Trennzeichen im Laufe eines Projekts nicht zu ändern.

    6. Zum Wiederverwenden von alten, nicht genutzten Zahlen oder Buchstaben markieren Sie das Kontrollkästchen Alte Positionierungen wiederverwenden.
    7. Unter Buchstaben verwenden wählen Sie aus, ob Buchstaben verwendet werden sollen.
    8. Unter Alle neu positionieren wählen Sie aus, ob alle Teile neu positioniert werden sollen.
    9. Legen Sie unter BDA vergleichen fest, ob die benutzerdefinierten Attribute von Teilen verglichen werden sollen.
    10. Unter Ausführungen vergleichen wählen Sie aus, ob die Eigenschaft Oberfläche FINISH der Teile verglichen werden soll.
    11. Zum Positionieren der Teile nach Designgruppen klicken Sie auf Positionierung starten.

      Eine Designgruppennummer wird als benutzerdefiniertes Attribut DESIGN_GROUP_MARK jedes Teils gespeichert.

      Standardmäßig ist das benutzerdefinierte Attribut DESIGN_GROUP_MARK in der Datei in der objects.inp Engineering-Konfiguration in der Standard- und US-Umgebung verfügbar.

    12. Zum Erstellen einer Liste mit den Positionierungsergebnissen wählen Sie aus, ob darin alle oder nur ausgewählte Teile aufgeführt werden sollen. Klicken Sie dann auf Liste erstellen.

      Tekla Structures zeigt die Liste im Dialogfeld Liste an und speichert die Liste auch. Die Liste wird als dgnReport.txt in dem Ordner gespeichert, der von der erweiterten Option XS_​REPORT_​OUTPUT_​DIRECTORY festgelegt wurde. In der Standardumgebung wird die Liste im Ordner \Reports unter dem aktuellen Modellordner gespeichert.

      Beim Auswählen einer Zeile im Dialogfeld Liste hebt Tekla Structures das entsprechende Teil im Modell hervor und wählt es aus.

      Wenn die Positionierung eines Teils nicht aktuell ist (das Teil also nach dem Positionieren geändert wurde), erscheint ein Fragezeichen (?) hinter der Bemessungsgruppenpositionierung.

      Tipp:

      Alternativ dazu können Sie auf Listen-Generator öffnen klicken und Listen mit dem Listen-Generator erstellen.

  5. Verwenden Sie das benutzerdefinierte Attribut DESIGN_GROUP_MARK, um die Designgruppennummern in Zeichnungsbezeichnungen oder in Berichten anzuzeigen.
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