Systemempfehlungen für Tekla License Server 2025

Tekla Structures
Geändert: 22 Apr. 2025
Not version-specific
Tekla Structures

Systemempfehlungen für Tekla License Server 2025

Zur Nutzung der alten lokalen Lizenzvergabe für Tekla Structures sind die Lizenzvergabewerkzeuge auf der Hardware zu installieren.

Es empfiehlt sich, den lokalen Lizenzserver immer mit der neuesten verfügbaren Version zu aktualisieren. Die einzelnen Lizenzserverversionen sind jeweils mit mehreren Versionen von Tekla Structures kompatibel.

Betriebssystem

Das FlexNet-Lizenzvergabesystem für Tekla Structures kann auf folgenden Betriebssystemen ausgeführt werden.

  • Windows 11
  • Windows 10, die bis zum 14. Oktober 2025 unterstützt wird und mit der Microsoft Windows 10 Home- und Pro Lifecycle-Richtlinie übereinstimmt.
  • Windows Server 2022
  • Windows Server 2019, die bis zum 9. Januar 2029 unterstützt wird und an der Microsoft Windows Server 2019 Lifecycle-Richtlinie ausgerichtet ist.

Es gilt als bewährte Verfahrensweise, Tekla License Server auf einem Computer mit Server-Betriebssystem zu installieren. Falls es in Ihrem Unternehmen kein lokales Netzwerk gibt, können Sie den Lizenzserver auf jedem Arbeitsplatz installieren, auf dem Tekla Structures installiert ist, und je eine Lizenz pro Computer aktivieren.

Ihr Windows-Benutzername darf keine Sonderzeichen enthalten.

Sie müssen über Windows-Administratorrechte verfügen, um den Lizenzserver installieren und verwalten zu können.

Lizenzserverhardware

Der als Tekla License Server genutzte Server muss keine besonders hohe Leistung aufweisen. Die Zuverlässigkeit des Servers und der Netzwerkverbindung sind wichtiger als die Leistung.

Tekla Structures kann nicht von Benutzern ohne Zugriff auf ein Abonnement oder eine Lizenz ausgeführt werden. Die zuverlässigste Lösung für die Bedienung mehrerer Benutzer ist die Verwendung von Serverhardware und eines Serverbetriebssystems. Server sind so konzipiert, dass sie über einen längeren Zeitraum zuverlässig arbeiten, ohne dass sie so oft neu gestartet werden müssen wie normale Arbeitsstationen.

Virtualisierungsplattformen

Der Tekla License Server ist mit den Betriebssystemen dieser virtuellen Maschinen kompatibel.

Die aufgeführten Versionen werden offiziell unterstützt. Andere Versionen könnten ebenfalls kompatibel sein.

  • Citrix XenServer 8.2
  • everRun 7.9.1
  • Microsoft Windows 10 Hyper-V
  • Microsoft Windows Server 2019 Hyper-V
  • Microsoft Windows Server 2022 Hyper-V
  • Nutanix AHV (Version 2020.09.16 Community Edition)
  • Oracle Virtual Box 7.0.13
  • Parallels Desktop 20 für macOS 13.2
  • QEMU-KVM auf CentOS 8
    • Hypervisor: qemu-kvm-ev-3.2.0
    • Hypervisor-Dienste: libvirt-daemon-kvm-8.0.0
    • Virtual-Machine-Manager: vmm v3.2.0
  • VMware ESXi 7
  • VMware Workstation 16.1.2

Linux- oder Unix-basierte Server werden nicht unterstützt. Die direkte Bereitstellung von Tekla License Server in Cloud-Umgebungen wird nicht unterstützt.

Lokales Netzwerk

Lizenzserver und Clients müssen sich in demselben lokalen Netzwerk befinden. Die Clients müssen sich mit dem Lizenzserver in Verbindung setzen können. Sollte das Unternehmen nicht über ein lokales Netzwerk verfügen, empfehlen wir, den Lizenzserver jeweils auf den einzelnen Arbeitsplätzen mit Tekla Structures-Installationen zu installieren und pro Computer eine Lizenz zu aktivieren.

Der Lizenzserver kann in Netzwerken verwendet werden, die entweder IPv4 oder IPv6 oder beide Protokolle gleichzeitig verwenden.

Internetverbindung

Zum Deaktivieren, Aktivieren oder Reparieren von Lizenzen stellt Ihr Lizenzserver eine Verbindung zum Trimble-Aktivierungsserver her. Auch außerhalb der Büroumgebung arbeitende Benutzer müssen gegebenenfalls eine Verbindung zum Lizenzserver herstellen.

Eine direkte Verbindung des Lizenzservers zum Internet sollte nur für die Verbindung zum Trimble-Lizenzaktivierungsserver zugelassen werden. Weitere Informationen finden Sie unter Datenverkehr des lokalen Tekla-Lizenzservers über Windows Firewall zulassen.

Wenn die direkte Kommunikation zwischen Server und Internet nicht erlaubt ist, wenden Sie sich an Ihren lokalen Tekla Structures Support, um eine manuelle Aktivierung zu erhalten.

Die Computer, auf denen Benutzer Tekla Structures verwenden, stellen eine direkte Verbindung mit dem Lizenzserver für lokale Lizenzen her. Sollten die Benutzer außerhalb des Büros arbeiten, muss eine Fernverbindung mit dem Lizenzserver beispielsweise über ein VPN hergestellt werden können. Die Benutzer können auch eine Lizenz ausleihen, solange sie mit dem Lizenzserver über das Büronetzwerk verbunden sind. Sollten Sie zudem über Tekla Structures-Abonnements verfügen, können Benutzer außerhalb Ihres Büronetzwerks die Abonnements ohne zusätzliches Einrichtungen verwenden. Tekla Structures-Abonnements werden den Benutzern direkt über den Trimble-Cloud-Dienst bereitgestellt.

Andere Infrastrukturen

Tekla Structures benötigt eine Verbindung zum Lizenzserver, damit beim Starten eine Lizenz reserviert werden kann. Die Firewall muss die Verbindung zwischen dem Server und den Computern der Tekla Structures-Benutzer zulassen.

Für die Anwendungen tekla.exe und lmgrd.exe muss der Datenverkehr durch die Firewall hindurch zugelassen werden.

Der Tekla Licensing Service (lmgrd) verwendet standardmäßig den TCP/IP-Port 27007. Dieser Port sollte ausschließlich für den Tekla-Lizenzierungsdienst reserviert sein. Bei Bedarf können Sie manuell einen anderen TCP/IP-Port für den Lizenzierungsdienst festlegen. Siehe Ändern Sie die Lizenzdatei manuell.

Die MAC-Adresse des Netzwerkadapters des als Lizenzserver verwendeten Computers darf nicht geändert werden. Wenn Sie eine virtuelle Umgebung verwenden, stellen Sie sicher, dass Sie eine statische MAC-Adresse anstatt einer dynamischen verwenden.

Der für den Lizenzserver verwendete Computer muss über eine feste IP-Adresse verfügen.

Datensicherungen

Sollten die aktivierten Lizenzen gelöscht werden oder die Hardware des Lizenzservers ausfallen, benötigen Sie die Backups zur Wiederherstellung Ihrer Lizenzen.

Bewahren Sie Ihre lokalen Lizenzen sicher auf. Bewahren Sie eine Kopie der Lizenzberechtigungsdateien auf, die Sie per E-Mail erhalten haben. Sichern Sie Ihre aktivierten Lizenzen an einem separaten Backup-Speicherort.

Deaktivieren Sie Ihre Lizenzen, bevor Sie Änderungen an der Hardware vornehmen oder eine größere Betriebssystemaktualisierung auf dem Lizenzserver vornehmen. Bewahren Sie Kopien Ihrer Lizenzberechtigungsnachweise an einem sicheren Ort auf, damit Sie die deaktivierten Lizenzen einfach und schnell auf einem anderen System aktivieren können.

Wenn aktivierte Lizenzen verloren gehen und keine Sicherungskopien verfügbar sind, können Ersatzlizenzen gemäß den Bedingungen des Endbenutzer-Lizenzvertrags eingeholt werden.

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