Alte lokale Lizenzen verwalten

Tekla Structures
Geändert: 7 März 2024
Not version-specific
Tekla Structures

Alte lokale Lizenzen verwalten

Nach der Einrichtung der lokalen Lizenzvergabe können Sie über die Lizenznutzung prüfen, ob die korrekte Anzahl an Lizenzen verfügbar ist und diese korrekt genutzt werden.

Mit der bei Tekla License Server inbegriffenen Anwendung LMTOOLS kann beobachtet werden, wer derzeit die Lizenzen nutzt.

Sie müssen in den folgenden Situationen Änderungen vornehmen:

  • Sollten Benutzer falsche Lizenztypen auswählen oder sekundäre Benutzer zu viele Lizenzen reservieren, können Sie durch Definieren der jeweiligen Zugriffsrechte auf die Lizenzen gewährleisten, dass den jeweiligen Benutzern jeweils die richtigen Lizenztypen zur Verfügung stehen.

  • In den folgenden Fällen müssen Sie Ihre vorhandenen lokalen Lizenzen deaktivieren:
    • Wenn Sie eine neue Version von Tekla Structures nutzen, für die das Aktivieren erneuerter Lizenzen erforderlich ist.
    • Bevor Sie eine geänderte Version derselben Lizenz aktivieren (zum Beispiel bei einer Änderung der Anzahl der gleichzeitigen Benutzer).
    • Bevor Sie Hardwareänderungen am Lizenzserver vornehmen.
    • Wenn Sie die Lizenzen auf einen anderen Lizenzserver verschieben möchten.
  • Sollten sich die lokalen Lizenzen als nicht vertrauenswürdig oder deaktiviert erweisen, können Sie diese bis zu einer begrenzten Anzahl von Malen reparieren.

Überwachen der Tekla Structures-Lizenznutzung

Mit lokalen Lizenzen können Sie die aktuelle Lizenzverwendung mit der Anwendung LMTOOLS anzeigen, die mit dem Lizenzserver von Tekla bereitgestellt wird.

Für die Ausführung der LMTOOLS-Anwendung sind Windows-Administratorrechte erforderlich.

  1. Wechseln Sie zu Tekla-Lizenzierung > LMTOOLS (je nach Windows-Betriebssystem im Menü Start oder auf dem Startbildschirm).
  2. Falls der falsche Tekla-Lizenzserver angegeben ist, wechseln Sie zur Registerkarte Utilities, und fügen Sie den Lizenzserverpfad hinzu:
    1. Geben Sie tekla ins Feld Vendor Name ein.
    2. Geben Sie die Lizenzserveradresse im Format port@host ins Feld Path ein.
    3. Klicken Sie auf Pfad überschreiben.

  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Serverstatus auf Statusabfrage ausführen. Daraufhin wird Ihnen angezeigt, wie viele Lizenzen und welche Konfigurationen auf dem Server aktiviert und wie viele Lizenzen zum Zeitpunkt der Anfrage in Gebrauch sind.

    Bei der Statusabfrage werden Abkürzungen der Konfigurationen von Tekla Structures verwendet. Sie finden die Beschreibung der Abkürzungen auch in Ihrem Nachweis der Anspruchsberechtigung oder im Tekla License Administration Tool.

Bei der Definition der Zugriffsrechte verwendete Konfigurationscodes und Schlagwörter

Wenn Sie Zugriffsrechte in tekla.opt definieren, müssen die richtigen Abkürzungen (Codes) für die Konfigurationen verwendet werden, andernfalls funktionieren die Definitionen nicht. Die Zugriffsrechte werden anhand bestimmter Schlagwörter definiert.

Konfigurationscodes

Wenn Sie Zugriffsrechte für verschiedene Tekla Structures Konfigurationen in der tekla.opt Optionsdatei definieren, müssen Sie für jede Konfiguration in der Definition einen korrekten Code hinzufügen.

Anmerkung:

Die Konfigurationscodes sind abwärts kompatibel, und die Codes zur Lizenzierung in älteren Versionen von Tekla Structures können noch immer verwendet werden. Allerdings ändert sich zwischen Versionen möglicherweise der Handelsproduktname der Konfiguration. Beispielsweise war der Handelsproduktname für STDL-C Steel Detailing Limited, aber jetzt ist er Primary.

Die Codes für die Tekla Structures-Konfigurationen sind nachfolgend aufgeführt:

Konfigurationscode Konfiguration
CM-C Construction Modeling
DEV-C Developer
DFR-C Drafter
EDU-C Educational
FUD-C Full
PCD-C Precast Concrete Detailing
RCD-C Rebar Detailing
SDE-C Engineering
STD-C Steel Detailing
PPC-C Fertigungsplaner für Beton
STDL-C Primary
VIE-C Project Viewer

Die gebräuchlichsten Schlagwörter

Nachfolgend werden die gebräuchlichsten Schlagwörter für die Definition der Lizenzzugriffsrechte und Beschränkungen in der Optionsdatei tekla.opt aufgeführt und beschrieben:

Schlagwort

Beschreibung

Nutzungshinweise

EXCLUDE

Zugriff auf eine Konfiguration von Tekla Structures verhindern.

Zusammen mit der Abkürzung der Konfiguration verwenden.

EXCLUDE_ENTITLEMENT

Verhindert eine Lizenzausleihe.

Wird zusammen mit der Aktivierungs-ID der Lizenz verwendet.

EXCLUDEALL

Verhindert den Zugriff auf alle Konfigurationen von Tekla Structures.

GROUP

Definiert eine Benutzergruppe für beliebige Optionen.

Zusammen mit Windows-Benutzernamen verwenden (durch Leerzeichen getrennt).

HOST_GROUP

Definieren Sie eine Hostgruppe, die mit allen Optionen verwendet werden kann.

Wird zusammen mit Hostnamen oder IP-Adressen des Computers (durch Leerzeichen voneinander getrennt) verwendet.

INCLUDE

Lässt zu, dass ein Benutzer eine Tekla Structures-Konfiguration nutzt.

Zusammen mit der Abkürzung der Konfiguration verwenden.

INCLUDE_ENTITLEMENT

Einem Benutzer erlauben, eine Lizenz auszuleihen.

Wird zusammen mit der Aktivierungs-ID der Lizenz verwendet.

INCLUDEALL

Einem Benutzer die Verwendung aller Konfigurationen von Tekla Structures erlauben.

MAX

Beschränken Sie die Verwendung einer Konfiguration.

Wird zusammen mit Lizenzanzahl und Konfigurationsabkürzung verwendet.

RESERVE

Reserviert Lizenzen für einen Benutzer/Host oder eine Gruppe von Benutzern/Hosts.

Wird zusammen mit Lizenzanzahl und Konfigurationsabkürzung verwendet.

  • Erhält eine Person durch das Schlagwort INCLUDE die Nutzungsberechtigung für eine Konfiguration, wird anderen Benutzern automatisch die Nutzungsberechtigung für diese Konfiguration entzogen.

  • Wird einer Person durch das Schlagwort EXCLUDE die Nutzungsberechtigung für eine Konfiguration verweigert, erhalten andere Benutzer automatisch die Nutzungsberechtigung für diese Konfiguration.

  • Wenn keine Regeln vorhanden sind, darf jeder die Konfiguration verwenden.

Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für Definitionen in einer tekla.opt Optionsdatei:

Definition der Optionsdatei Beschreibung

INCLUDE PCD-C USER scarlett

Nur der Benutzer scarlett ist berechtigt, die Konfiguration Precast Concrete Detailing zu verwenden.

EXCLUDE FUD-C USER justin

Der Benutzer justin ist nicht berechtigt, die Konfiguration Full zu verwenden. Andere Benutzer dürfen die Konfiguration Full verwenden.

GROUP tsusers jessica joe neil

INCLUDEALL GROUP tsusers

Die Benutzer jessica, joe und neil gehören der Gruppe tsusers an. Nur die Gruppe tsusers ist berechtigt, alle Konfigurationen zu nutzen.

EXCLUDEALL HOST pcrobert

Auf dem Computer pcrobert darf keine Konfiguration verwendet werden.

INCLUDE_ENTITLEMENT qwer-1234-asdf-5678-zx USER gwen

Nur der Benutzer gwen ist berechtigt, die Lizenz mit der Aktivierungs-ID qwer-1234-asdf-5678-zx auszuleihen.

EXCLUDE_ENTITLEMENT rtyu-9876-fghj-5432-cv USER matt

Der Benutzer matt ist nicht berechtigt, die Lizenz mit der Aktivierungs-ID rtyu-9876-fghj-5432-cv auszuleihen.

GROUP students amy chloe andy dean

MAX 3 EDU-C GROUP students

Die Benutzer amy, chloe, andy und dean gehören der Gruppe students an. Die Nutzungsberechtigung für die Konfiguration Educational ist bei der Gruppe students auf drei Lizenzen beschränkt.

RESERVE 1 RCD-C USER vera

Eine Lizenz der Konfiguration Rebar Detailing ist für den Benutzer vera reserviert.

GROUP STUDENTS user1 user2 user3

RESERVE 3 VIE-C GROUP STUDENTS

Die Benutzer user1, user2 und user3 gehören zu der Gruppe STUDENTS. 3 Lizenzen der Konfiguration Project Viewer sind für die Gruppe STUDENTS reserviert.

STUDENTS ist ein Gruppenname.

user1 – user 3 sind Windows-Benutzernamen, die durch Leerzeichen getrennt sind.

Die Zahl 3 ist die Anzahl der zu reservierenden Lizenzen.

VIE-C ist der Konfigurationscode für die Konfiguration Project Viewer.

Bedenken Sie dabei, dass alle für eine Gruppe reservierte Lizenzen dieser Gruppe fest zugeordnet sind. Diese Lizenzen können selbst dann nicht von anderen Benutzern genutzt werden, wenn sie in dieser Gruppe nicht aktiv genutzt werden.

INCLUDE VIE-C:VENDOR_STRING=Enterprise USER john

Nur der Benutzer john ist berechtigt, die Konfiguration Project Viewer vom Typ Enterprise zu verwenden.

Ändern der lokalen Lizenzzugriffsrechte (tekla.opt)

Der Administrator der lokalen Tekla Structures-Lizenzen kann verschiedenen Benutzern und Benutzergruppen verschiedene Rechte zur Lizenznutzung erteilen, indem er die Optionsdatei tekla.opt ändert. Dies kann Situationen verhindern, in denen benötigte Lizenzen für Benutzer nicht verfügbar sind, da eine andere Person eine Lizenz reserviert oder ausgeliehen hat, obwohl sie nicht wirklich benötigt wird.

Die Datei tekla.opt mit den Lizenzierungsoptionen befindet sich im Ordner ..\Tekla\License\Server.

Zu den am häufigsten verwendeten Konfigurationsoptionen gehören diese:

  • Sie können die Zugriffsrechte für bestimmte Benutzernamen oder Hostnamen/IP-Adressen entweder individuell oder über selbst definierte Gruppen definieren. Sie können denselben Benutzernamen oder Hostnamen in mehreren Gruppen verwenden.

  • Sie können mehrere Lizenzen für eine bestimmte Konfiguration (z. B. Steel Detailing) zur exklusiven Verwendung durch einen bestimmten Benutzer oder eine Gruppe von Benutzern reservieren. Bei Bedarf können die Benutzer in der Gruppe mehr Lizenzen reservieren, als im Kontingent vorgesehen sind. Andere Benutzer können nur eine der dann noch verfügbaren Lizenzen über das reservierte Kontingent hinaus nutzen.

  • Sie können eine Höchstanzahl (max) von Lizenzen definieren, die ein Benutzer oder eine Gruppe gleichzeitig verwenden kann. Benutzer, die dieser Beschränkung nicht unterliegen, können eine beliebige freie Lizenz verwenden.

  • Sie können einen Benutzer oder eine Gruppe für die exklusive Nutzung aller Lizenzen für eine bestimmte Konfiguration einschließen (die Nutzung erlauben). Andere Benutzer können diese Konfiguration nicht nutzen.

  • Sie können bestimmte Benutzer von der Nutzung von Lizenzen für eine bestimmte Konfiguration ausschließen (die Nutzung untersagen). Alle anderen Benutzer dürfen die Konfiguration verwenden.

  • Sie können Benutzer für das Ausleihen von Lizenzen ein- und ausschließen.

Die Zugriffsrechte in der Datei tekla.opt ändern Sie folgendermaßen:

  1. Wechseln Sie in den Ordner ..\Tekla\License\Server.
  2. Öffnen Sie die Datei tekla.opt mit einem Texteditor.
  3. Geben Sie Ihre Definitionen zu den Lizenzzugriffsrechten und -beschränkungen ein.

    Der Definitionsstring besteht aus den folgenden Teilen: [keyword] [Tekla Structures feature] [user type] [name]

    Wenn Sie die Definition schreiben, halten Sie die folgenden Regeln ein.

    • Beachten Sie: Bei der Optionsdatei wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.

    • Wenn Sie Benutzergruppen und Host-Gruppen definieren müssen, definieren Sie diese zuerst.

      Verwenden Sie beim Definieren von Benutzergruppen und Hostnamen den Windows-Benutzernamen.

    • Geben Sie eine Definition pro Zeile ein. Eine Definition besteht aus den folgenden Dingen:

      • Einem Options-Schlagwort zur Festlegung der Aktionen.

      • Einer Funktion, z. B. einer Konfiguration, die vom Schlagwort beeinflusst wird.

      • Der vom Schlagwort beeinflusste Typ.

        Es gibt folgende Optionen: USER, GROUP, HOST und HOST_GROUP.

      • Dem Benutzer-, Benutzergruppen-, Host- oder Hostgruppennamen, der vom Schlagwort beeinflusst wird.

        Sie können die Hostnamen oder IP-Adressen der Computer mit den HOST Schlüsselwörtern und HOST_GROUP verwenden.

    • Um eine Zeile in der Optionsdatei zu deaktivieren, geben Sie am Zeilenanfang # ein.

    Beispiele für Definitionen:

    INCLUDE PCD-C USER scarlett (Nur Benutzer scarlett darf die Konfiguration Precast Concrete Detailing verwenden.)

    RESERVE 1 RCD-C USER vera (Eine Lizenz der Konfiguration Rebar Detailing ist für Benutzer vera reserviert.)

    Genauere Informationen über die zulässige Schlagwörter und Konfigurationscodes sowie weitere Beispiele finden Sie unter Bei der Definition der Zugriffsrechte verwendete Konfigurationscodes und Schlagwörter.

  4. Speichern Sie die Änderungen. Schließen Sie dann den Texteditor.
  5. Öffnen Sie im Startmenü von Windows Tekla Licensing > LMTOOLS.
  6. Klicken Sie unter LMTOOLS auf die Registerkarte Start/Stop/Reread auf die Schaltfläche ReRead Licence File, um die Änderungen in Lizenzdatei und Optionsdatei zu aktualisieren.

Nützliche Links

Weitere Informationen zum Begrenzen bestimmter Tekla Structures-Versionen auf bestimmte Benutzer finden Sie im folgenden Support-Artikel in der Tekla User Assistance: Eine bestimmte Version von Tekla Structures auf bestimmte Benutzer begrenzen

Verschieben von Lizenzen zwischen Lizenzservern

Sie können eine lokale Lizenz von einem Lizenzserver auf einen anderen übertragen. Das Verschieben von Lizenzen kann beispielsweise erforderlich sein, wenn Sie auf neue Hardware wechseln oder Lizenzen von mehreren Arbeitsstationen auf einem zentralen Server zusammenführen möchten.

  1. Deaktivieren Sie die zu verschiebenden Lizenzen im Tekla License Administration Tool auf dem Computer, auf dem sie derzeit abgelegt sind.
  2. Wenn die Datei mit dem Lizenzanspruchsnachweis, die diese Lizenzen enthält, auf dem anderen Computer nicht verfügbar ist, suchen Sie die Datei EntitlementCertificate.html, die die Lizenz enthält, und kopieren Sie diese auf den Computer, auf dem Sie die Lizenzen aktivieren möchten.
    • Lizenzanspruchsnachweisdateien werden per E-Mail versendet. In der Installationsanleitung wird empfohlen, die Nachweisdateien im Installationsordner des Lizenzservers zu speichern (..\Tekla\License\Server\). Von dort aus können Sie die Dateien in denselben Ordner auf dem anderen Computer kopieren.

    • Benennen Sie die Dateien ggf. um, damit keine Lizenzanspruchsnachweisdatei eine andere überschreibt.

    • Eine Datei kann mehrere Lizenzen enthalten. Sie können also mit derselben Lizenzanspruchsnachweisdatei unterschiedliche Lizenzen auf verschiedenen Computern aktivieren.

  3. Aktivieren Sie die Lizenzen im Tekla License Administration Tool auf dem anderen Computer, um das Verschieben abzuschließen.

Es empfiehlt sich, eine Sicherungskopie des zugriffsgeschützten Speichers (..\ProgramData\FLEXnet\) an einem sicheren Ort auf einem anderen Computer durchzuführen, der nicht als Lizenzserver dient. Mit dieser Sicherungskopie können Sie Lizenzen auf demselben Server wiederherstellen, falls aktive Lizenzen versehentlich gelöscht werden.

Eine lokale Lizenz reparieren

Wenn die lokalen Lizenzen nicht mehr akzeptiert bzw. gesperrt werden, können sie nicht mehr genutzt und müssen repariert werden.

Der Lizenzstatus wird im Bereich Aktivierte Lizenzen im Tekla License Administration Tool angezeigt. Wenn ein Statussymbol grün ist, sind die Informationen vertrauenswürdig, wenn sie rot sind, sind sie nicht vertrauenswürdig.

Warnung:

Aus technischen und sicherheitsrelevanten Gründen kann eine Aktivierungs-ID nur begrenzt häufig repariert werden (derzeit zweimal pro Jahr). Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie die Vertretung von Tekla Structures vor Ort über vorgenommene Lizenzreparaturen informieren und festhalten, wie oft die Reparaturen vorgenommen wurden.

Folgendes Zustände können vorliegen:

  • Ein rotes H (Host) zeigt an, dass der Server von einem Computer auf einen anderen verlegt oder die Computerhardware maßgeblich geändert wurde.

    Der Sicherheitsstatus Host der Lizenz ist ungeschützt:

    Anmerkung:

    In einigen Fällen können Lizenzen gegebenenfalls nicht repariert werden, bei denen der Sicherheitsstatus des Host als nicht vertrauenswürdig angegeben ist.

  • Ein rotes T (Time – Zeit) zeigt an, dass an der Systemuhr etwas verändert wurde.

    Der Sicherheitsstatus Time Ihrer Lizenz ist ungeschützt:

  • Ein rotes R (Restore – Wiederherstellen) zeigt an, dass die Lizenz von einer Sicherungskopie bezogen wurde.

    Der Sicherheitsstatus Restore Ihrer Lizenz ist ungeschützt:

So reparieren Sie eine Lizenz:

  1. Rufen Sie im Windows Start-Menü Tekla Licensing > Tekla License Administration Tool auf.

    Im Bereich Aktivierte Lizenzen werden die aktivierten Lizenzen angezeigt.

  2. Klicken Sie auf Reparatur.

    Der Lizenzserver kontaktiert den Aktivierungsserver bei Trimble. Nach einer erfolgreichen Reparatur wird der Vertrauensstellungsstatus im Tekla License Administration Tool Dialogfeld aktualisiert.

Optionen und Einstellungen für die zur Tekla-Lizenzierung verwendeten LMTOOLS

LMTOOLS ist eine grafische Benutzeroberfläche zur Verwaltung von Lizenzservern. Dieses Hilfswerkzeug wird von Flexera Software bereitgestellt.

Anmerkung:

Wenn Sie andere Lizenzen mit dem FlexNet Manager von Flexera Software verwalten, sollten Sie LMTOOLS nicht nutzen.

Registerkarte Dienst-/Lizenzdatei

Option/Einstellung Beschreibung
Konfiguration mit der Lizenzdatei Nicht verwendet.
Konfiguration mit Diensten Während der Verwaltung von Lizenzen für Tekla müssen auf der Registerkarte Service/License File stets die Optionen Configuration using Services und Tekla Licensing Service ausgewählt sein. Diese Optionen sind bei der Installation des Lizenzservers von Tekla standardmäßig aktiviert.
LMTOOLS ignoriert Lizenzpfad-Umgebungsvariablen Nicht verwendet.

Registerkarte Systemeinstellungen

Auf der Registerkarte System Settings werden allgemeine Geräte- und Betriebssysteminformationen zu dem Computer angezeigt, auf dem Sie LMTOOLS ausführen.

Option/Einstellung Beschreibung
Hostid-Einstellungen

Computer/Hostname

Benutzername

CPU-ID

IP-Adresse

Etnernet-Adresse

Plattenseriennummer

FLEXID

Zeit-Einstellungen

Systemzeitzone

GMT-Zeit

Differenz zu UTC

MSDOS-Zeit

Ortszeit

Windows-Verzeichnis

Speichern von HOSTID-Informationen in einer Datei

Speichern Sie die Hostid-Informationen in einer Textdatei.

Registerkarte Dienstprogramme

Die Werte auf der Registerkarte Utilities wirken sich auf die Informationen aus, die in der Statusliste auf der Registerkarte Server Status angezeigt werden. Standardmäßig werden in der Statusliste Informationen über alle Lizenzserver angezeigt, mit denen Sie verbunden sind.

Option/Einstellung Beschreibung
Dateiname

Durchsuchen

Version suchen

Suchen Sie Version der mit einer Datei verknüpften FlexNet-Lizenzvergabe. Hilfreich bei der Fehlerdiagnose. Suchen Sie nach der Datei, und klicken Sie auf Version suchen.

Anbietername

Pfad

Hinzufügen des Anbieter-Pfads

Pfad überschreiben

Liste alle Anbieterpfade

Beispiel für Anbieternamen und -pfad:

Anbietername: tekla

Path: 27007@myserver (Port und Lizenzserver-Computername/Hostname)

Der Herstellername, der für den Tekla-Lizenzserver verwendet wird, lautet tekla (nur Kleinbuchstaben).

Um der Statusliste auf der Registerkarte Serverstatus einen Lizenzvergabedienst hinzuzufügen, geben Sie die Anbieterdaten in den Textfeldern Name des Anbieters und Pfad ein und klicken auf Anbieterpfad hinzufügen.

Zur ausschließlichen Anzeige von Angaben zu bestimmten Lizenzservern in der Statusliste geben Sie die Anbieterdaten in den Feldern Vendor Name und Path ein und klicken auf Override Path, um die in der Statusliste angezeigten bestehenden Lizenzserver zu ersetzen.

Über die Schaltfläche List All Vendor Paths werden alle Lizenzvergabedienste aufgeführt, zu denen Sie nähere Informationen auf der Registerkarte Server Status in der Statusliste finden.

Registerkarte Start/Stop/Erneut lesen

Auf der Registerkarte Start/Stop/Reread können Sie den Lizenzserver anhalten und starten und einige Einstellungen anpassen, die sich auf das Anhalten des Servers beziehen.

Anmerkung:

Wenn Sie Aktionen durchführen, die den Lizenzserver von Tekla betreffen, muss der Eintrag Tekla Licensing Service in der Liste der auf diesem Computer installierten FlexNet-Lizenzen aktiviert sein. Sie können Tekla Licensing Service aus der Liste der Dienste auf der Registerkarte Service/License File auswählen.

Option/Einstellung Beschreibung
Auf diesem Computer installierte FlexNet-Lizenzdienste

Hier werden Listet alle FlexNet-Lizenzdienste aufgeführt, die auf dem Lizenzservercomputer verfügbar sind.

Vergewissern Sie bei Ausführung dieser Aktionen in Zusammenhang mit dem Tekla-Lizenzserver immer, dass die der Liste Auf diesem Computer installierte FlexNet-Lizenzdienste Tekla Licensing Service aktiviert ist.

  • Aktivieren Sie Tekla Licensing Service durch Auswahl in der Liste der Dienste auf der Registerkarte Service/License File.

Starten des Servers

Hiermit starten Sie den in der Liste Auf diesem Computer installierte FlexNet-Lizenzdienste aktiven Lizenzserver.

Anhalten des Servers

Hiermit halten Sie den in der Liste Auf diesem Computer installierte FlexNet-Lizenzdienste aktiven Lizenzserver an. Durch Klicken auf die Schaltfläche wird in der Statusleiste die Meldung Stopping the Server angezeigt. Das Anhalten des Lizenzservers kann einige Sekunden in Anspruch nehmen. Nach dem Anhalten des Lizenzservers verändert sich diese Meldung nicht.

Sollte der Server nicht durch Server anhalten angehalten werden, markieren Sie das Kontrollkästchen Server-Abschaltung vorgeben und klicken erneut auf Server anhalten.

Erneutes Einlesen der Lizenzdatei

Hiermit aktualisieren Sie den Lizenzserver, ohne diesen jedoch anzuhalten und neuzustarten. Über diese Schaltfläche melden Sie dem Lizenzserver Lizenzänderungen manuell.

Weitere Informationen finden Sie unter Lokale Lizenzen aktivieren.

Erweiterte Einstellungen

Einschränkung der lmdown-Funktion nur vom ausgeführten lmgrd-Knoten aus.

Wenn diese Option aktiviert ist, kann der Server nur vom Servercomputer aus angehalten werden. Auf diese Weise kann niemand versehentlich den Lizenzserver von einem Client aus anhalten.

Wir empfehlen diese Option.

Deaktivieren der lmdown-Funktion, Task-Manager verwenden.

Wenn diese Option aktiviert ist, kann der Server nicht mit Hilfe von LMTOOLS angehalten werden. Der Server kann nur mit Hilfe des Task-Managers von Windows angehalten werden.

Deaktivieren von ’lmremove’ der Lizenzdatei.

Wird bei der Tekla-Lizenzierung nicht verwendet.

Registerkarte Serverstatus

Auf der Registerkarte Server Status wird der Status des Lizenzservers und der Lizenzen angezeigt. Hier können Sie überprüfen, wie viele Lizenzen verwendet oder ausgeliehen wurden, wer gerade Lizenzen auf dem Server verwendet und auf welchen Computern Lizenzen ausgeliehen wurden.

Wenn Sie lediglich den Status von Tekla License Server und der Lizenzen überprüfen möchten, geben Sie im Feld Individual Daemon tekla ein und klicken auf Perform Status Enquiry.

Nachfolgend finden Sie ein Beispiel für Lizenzserverinformationen:

  1. Der Lizenzserver port@hostname
  2. Der Lizenzserver ist aktiviert und in Betrieb
  3. Der Lizenzserver mit ist mit Tekla Identity aktiviert und in Betrieb.
  4. Bei jedem Status-Check wird ein Standardwert für TeklaServer angezeigt

Nachfolgend finden Sie ein Beispiel für Lizenzinformationen:

  1. Die Konfiguration, für die Lizenzinformationen angezeigt werden. In diesem Beispiel Full Detailing.
  2. Anzahl der auf dem Lizenzserver aktivierten Lizenzen
  3. Anzahl der verwendeten, vom Lizenzserver ausgecheckten oder ausgeliehenen Lizenzen
  4. Eine ausgeliehene Lizenz
  5. Computer, für den die Lizenz ausgeliehen wurde
  6. Tekla-Lizenzversion
  7. Zeitpunkt, zu dem die Lizenz ausgeliehen wurde
  8. Vom Lizenzserver ausgecheckte Lizenzen
  9. Auf welchem Computer mit welchem Titel von welchem Benutzer der Check-out der Lizenz vorgenommen wurde. In diesem Fall handelt es sich beim Benutzer um user4 und beim Computer um computer7.
  10. Hostname/Port des Lizenzserver, von dem die Lizenz ausgecheckt wurde
  11. Zeitpunkt, zu dem die Tekla Structures-Sitzung begonnen wurde
  12. Verwendung von Lizenzen anderer Konfigurationen. In diesem Fall handelt es sich um Fertigteildetallierung.

Registerkarte Serverdiagnose

Auf der Registerkarte Serverdiagnose werden weitere Daten zu den Lizenzservern und Lizenzen gezeigt und Diagnoseoptionen angeboten.

Anmerkung:

Bei Probleme mit dem Lizenzserver senden Sie eine Kopie der Dateien tekla.lic, tekla.opt und tekla_debug.log an den Tekla Structures-Support vor Ort. Die Daten der Registerkarte Serverdiagnose sind aufgrund unzureichender Genauigkeit bei der Problemlösung nicht besonders hilfreich.

  • Um die Diagnose anzuzeigen, klicken Sie auf Perform Diagnostics.

Nachstehend finden Sie ein Beispiel der LMTOOLS-Diagnose für Lizenzserver und Lizenz:

  1. Der Lizenzserver port@hostname
  2. Allgemeine Informationen für alle Installationen des Lizenzservers von Tekla
  3. In welcher Konfiguration die Information angezeigt wird. In diesem Fall handelte es sich um Viewer.
  4. Tekla-Lizenzversion
  5. Hostname des Lizenzservers
  6. Ablaufdatum der Lizenz. In diesem Fall handelt es sich um eine permanente Lizenz.

Registerkarte Konfiguration Dienste

Die Werte auf der Registerkarte Config Services werden während der Installation des Tekla-Lizenzservers automatisch eingefügt. Sollten während der Installation Probleme auftreten, sodass der Lizenzserver nicht automatisch startet, muss die Konfiguration der Einstellungen manuell auf der Registerkarte Config Services vorgenommen werden.

Anmerkung:

Bei jeder in LMTOOLS für Tekla License Server vorgenommenen Änderung oder sonstigen Aktion muss Tekla Licensing Service in der Liste Service Name ausgewählt sein.

Registerkarte Ausleihen

Warnung:

Verwenden Sie das Tekla License Borrow Tool zum Ausleihen von Tekla-Lizenzen. Verwenden Sie keinesfalls die Registerkarte Borrowing von LMTOOLS mit Lizenzen von Tekla.

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