Export im IFC-Format

Tekla Structures
Geändert: 19 Jan. 2026
2026
Tekla Structures

Export im IFC-Format

Sie können ein Tekla Structures-Modell oder einen Teil des Modells im IFC2x3-, IFC4- oder IFC4.3-Format unter Verwendung der festgelegten Exporteinstellungen exportieren. Sie können auch eine IFC-Datei exportieren und sie direkt auf Trimble Connect hochladen. Stellen Sie einen erfolgreichen Export sicher, indem Sie die notwendigen Voraussetzungen und bekannten Einschränkungen berücksichtigen.

Vor dem Exportieren

  • Legen Sie die zu verwendende IFC-Exporthierarchie fest: Die IFC-Exporthierarchie aus dem Organizer, die in den UDAs der Teile definierte IFC-Exporthierarchie oder die in den UDAs der Projekteigenschaften definierte IFC-Exporthierarchie. Die Verwendung der Exporthierarchie aus dem Organizer wird im folgenden Abschnitt über die Exporteinstellungen beschrieben.

    Weitere Informationen zur Festlegung der Exporthierarchie in Teil-UDAs finden Sie unter Benutzerdefinierte Attribute für Objekte für IFC-Export anpassen. Weitere Informationen zur Festlegung der IFC-Exporthierarchie in den Projekteigenschaften finden Sie unter Projekteigenschaften bearbeiten.

  • Überprüfen Sie, ob die Teile über bekannte Profile verfügen.
  • Definieren Sie die IFC-Entitäten für Tekla Structures-Modellobjekte. Weitere Informationen finden Sie unter IFC-Entitäten als Tekla Structures-Modellobjekte definieren.
  • Bei Bedarf ändern Sie die IFC-Eigenschaftensätze. Sie können auch neue Eigenschaftensätze definieren.
  • Wenn Sie die IFC-Datei unter Verwendung eines Basispunktes exportieren möchten, definieren Sie den Basispunkt. Weitere Informationen finden Sie unter Basispunkte.
  • Um Betonierteile und Betoniereinheiten (ab Tekla Structures 2018) in Ihrem Modell aufzunehmen, stellen Sie XS_ENABLE_POUR_MANAGEMENT auf TRUE im Dialogfeld Erweiterte Optionen ein.
  • Um zu steuern, ob die von Bewehrungssätzen erzeugten Stäbe in Gruppen oder als einzelne Stäbe exportiert werden, verwenden Sie die erweiterte Option XS_EXPORT_IFC_REBARSET_INDIVIDUAL_BARS. Um Stäbe in Gruppen zu exportieren, wählen Sie die Einstellung FALSE, und um Stäbe als einzelne Stäbe zu exportieren, wählen Sie die Einstellung TRUE. Standardmäßig ist der Wert FALSE eingestellt.
    Anmerkung:

    In der IFC-Datei wird als „Gesamtanzahl“ immer 1 für Gruppen angezeigt, die durch Bewehrungsstabsätze erstellt wurden, und unter „Gesamtgewicht“ und „Gewicht“ wird das Gewicht von einem Stabes angezeigt. Mit Hilfe der Attribute NUMBER_OF_BARS_IN_GROUP und WEIGHT_TOTAL_IN_GROUP können Sie die Werte der Gruppe in die IFC-Datei exportieren.

  • Wenn Sie B-rep-Objekte als exakte Körper mit Hilfe des IFC2x3-Exports exportieren wollen, stellen Sie die erweiterte Option XS_EXPORT_BREP_AS_EXACT_SOLID auf TRUE ein. Standardmäßig ist der Wert FALSE eingestellt. Beim Exportieren von B-reps als exakte Körper wird die IFC-Datei größer, und der Export nimmt mehr Zeit in Anspruch.
  • Um glatte Kanten für den Export zu erhalten, können Sie bei Bedarf die erweiterte Option XS_CS_CHAMFER_DIVIDE_ANGLE auf 10 einstellen.
  • Fügen Sie bei Bedarf Klassifizierungsinformationen zu Baugruppen hinzu, siehe Klassifizierungsinformationen zu Baugruppen hinzufügen.
  • Wenn Sie nach AutoDesk Revit exportieren, siehe Tekla Structures-Basispunkt für die Koordination mit Autodesk Revit.
  • Lesen Sie die nachstehenden Einschränkungen.

Einschränkungen beim IFC-Export

  • Wenn bestimmte Objekttypen ausgewählt sind, wird Ihre Auswahl beim Export nicht exportiert. Wenn beispielsweise für ein ausgewähltes Betonteil das Kontrollkästchen Bewehrungsstäbe markiert ist, werden alle Bewehrungen des Betonteils exportiert. Es kann nicht ausgewählt werden, welche Bewehrungen mit dem Teil exportiert werden sollen. Um das Problem zu umgehen, können Sie zwei IFC-Exportdateien erstellen: eine ausschließlich mit Betonteilen und eine ausschließlich mit den ausgewählten Bewehrungen.
  • Eckschnitte im exportierten IFC-Modell werden ausgelassen. Dadurch wird eine bessere Interoperabilität mit Werkskonstruktionsanlagen erreicht. Sind für die Geometrie Eckschnitten erforderlich, kann der IFC-Exporttyp für diese Objekte im Dialogfeld Benutzerdefinierte Attribute im Objekt auf der Registerkarte IFC Export separat auf B-rep eingestellt werden.
  • IFC2x3:
    • Bewehrungsbaugruppen funktionieren nicht im IFC2x3-Export. Für den IFC-Export von Bewehrungsbaugruppenverwenden Sie die IFC4-Exportversion.
    • Der Export von Betoniereinheiten wird nicht unterstützt.
    • Flache, breite Träger als Bleche exportieren funktioniert nur bei den Exporttypen Coordination view 1.0 und Coordination view 2.0, hat aber keine Wirkung bei den Exporttypen Steel fabrication view oder Surface geometry. Die Abhilfe besteht darin, IfcPlate als IFC Entity für Trägerobjekte zu definieren.
  • IFC4: Der IFC4-Export enthält immer die vollständige Baugruppe. Wenn das Teil IFC Entity in den Teileeigenschaften auf Keine eingestellt ist, werden das Teil und die zugehörigen Schrauben nicht in den Export mit einbezogen.

IFC-Datei exportieren

Lesen Sie vor Beginn bitte die oben genannten Voraussetzungen und Einschränkungen.
  1. Wählen Sie die zu exportierenden Modellobjekte aus.

    Wenn Sie alle Modellobjekte exportieren wollen, müssen Sie hier keine Objekte auswählen.

  2. Klicken Sie im Menü Datei auf Export > IFC.

  3. Wenn vordefinierte Exporteinstellungen vorhanden sind, laden Sie die vordefinierten Exporteinstellungen aus der Liste oben.
    Die Dateien für vordefinierte Exporteinstellungen befinden sich in den Umgebungsordnern.

    Werden mehrere Einstellungsdateien aufgeführt, beginnen Sie mit der Eingabe des Namens der gewünschten Einstellungsdatei, damit nur die gewünschte Datei in der Liste angezeigt wird, und wählen sie dann durch Drücken die Eingabetaste aus.

  4. Geben Sie im Feld Dateiname den Dateinamen ohne eine Dateierweiterung an.

    Die Erweiterung wird automatisch entsprechend auf Basis der Auswahl für das Format hinzugefügt. Die Länge ist nicht eingeschränkt.

  5. Suchen Sie den Ordner.

    Standardmäßig werden IFC-Dateien in den Ordner \IFC unterhalb des aktuellen Modellordners exportiert. Es können relative und absolute Pfade definiert werden.

  6. Wählen Sie in der Liste Versionen die IFC-Exportversion aus: IFC2x3, IFC4 oder IFC4.3.

    Das Export-Dialogfeld wird dynamisch aktualisiert, so dass nur die Einstellungen angezeigt werden, die für die gewählte Version gelten.

  7. Definieren Sie in Format das Format der Exportdatei. Die verfügbaren Formate sind: Ifc, IfcZip und IfcXml (nur IFC2x3)
  8. Wählen Sie Exporttyp aus.

    Optionen für IFC2x3:

    • Coordination view 1.0 kommt zum Einsatz, wenn Öffnungen als separate Objekte exportiert werden müssen. Zum Darstellen von Hohlräumen und Öffnungen durch Öffnungselemente empfehlen wir Coordination view 1.0 anstelle von Coordination view 2.0:

      • Bewehrungsstäbe werden als Extrusion exportiert.
      • Hohlräume und Öffnungen werden als Öffnungselemente (ifcOpeningElements) exportiert.
      • Gebogene Elemente werden als Extrusionen exportiert.
      • Schrauben werden als B-rep exportiert.
    • Coordination view 2.0: Die zertifizierte Coordination view 2.0 sollte Ihr Standard-Exporttyp sein. Zum Bearbeiten und Ändern der Geometrie in der Zielanwendung empfehlen wir diesen Exporttyp:

      • Bewehrungsstäbe werden als Extrusion exportiert.
      • Beim Export werden Schnitte und Hohlräume mit CSG (konstruktive Festkörpergeometrie) dargestellt.
      • Gebogene Elemente werden als Extrusionen exportiert.
      • Schrauben werden als B-rep exportiert.
    • Surface geometry ist ideal, wenn das Modell betrachtet oder als Referenzmodell verwendet werden soll, ohne es wiederverwenden oder bearbeiten zu müssen:

      • Bewehrungsstäbe werden als B-rep exportiert.
      • Der Export unterstützt keine CSG (konstruktive Festkörpergeometrie).
      • Bogenelemente werden als B-rep exportiert.
      • Schrauben werden als B-rep exportiert.
    • Steel fabrication view ist für den Herstellungsablauf vorgesehen und muss für die Fertigung bereitgestellt werden. Steel fabrication view wird für den Export von detaillierten Informationen über Stahlobjekte für die Stahlfertigung empfohlen:

      • Exportiert Baugruppendarstellung und zugehörige Eigenschaftensätze.
      • Schraubenlöcher werden als Hohlkörper exportiert.
      • Die Konfigurationsdatei für Modellansicht der Stahlherstellung für Eigenschaftensätze und Eigenschaften (IfcPropertySetConfigurations_AISC.xml) ist standardmäßig in der Installation enthalten.

    Optionen für IFC4 und IFC4.3:

    • Reference view ist für die Entwurfskoordination und für den Referenzierungs-Arbeitsablauf vorgesehen. Die exportierten Dateien können als Referenzdateien verwendet und in einem Viewer angezeigt werden. Für die Konvertierung programmeigener Objekte ist Reference view nicht vorgesehen. Die Reference view soll insgesamt Arbeitsabläufe für unterschiedliche Softwareanwendungen ermöglichen, in denen keine Geometrie geändert werden muss. Solche Anwendungen dienen beispielsweise zur Ansicht, Kostenschätzung, Bauausführung, betrieblichen Arbeit und anschließenden statischen Berechnungen.
    • Die Design transfer view ist für den Übergabenarbeitsablauf gedacht, also das Importieren zur weiteren Bearbeitung. Dies erfordert die Konvertierung der IFC-Einheiten in native Objekte. Die IFC-Objektkonvertierung kann zur Konvertierung der IFC-Einheiten in Tekla Structures-native Objekte verwendet werden. In der Regel werden der Import und die Konvertierung nur wenige Male oder sogar nur einmal benötigt. Für ein korrektes Modell sind möglicherweise noch Nacharbeiten erforderlich. Ein Beispiel ist die Übernahme des Strukturmodells (oder eines Teils davon) in die Basis der strukturellen Detailmodellierung.
    • Fertigteilansicht (nurIFC4 ) unterstützt den Arbeitsablauf bei der Fertigungsdatenübertragung von Fertigteilelementen. In dieser Phase deckt sie die Herstellung von Fertigteilwänden und -platten einschließlich aller erforderlichen Bewehrungen und Einbauteile ab. Dieser Exporttyp ist nur bei Fertigteilrollen verfügbar. Weitere Informationen zum IFC4precast-Standard finden Sie unter IFC4precast.
    • Der Hauptzweck des Brückenansicht-Exports (nurIFC4.3) ist die Erweiterung von Tekla Structures auf Brückenkonstruktionen. Die IFC-Dateien für Brücken bauen auf dem IFC4.3-Schema auf.
  9. Wählen Sie in Auswahl die zu exportierenden Objekte aus.
    • Alle Objekte: Der Export umfasst alle Objekte des Modells. Der Export von Schrauben, Schweißnähten, Achsen, Bewehrungen, Oberflächenbehandlungen und Oberflächen sowie Zwischenräumen hängt davon ab, ob die entsprechenden Kontrollkästchen in den Exporteinstellungen aktiviert wurden.

    • Ausgewählte Objekte: Nur die ausgewählten Objekte werden exportiert. Wenn Sie zum Beispiel eine Baugruppe mit einem Träger und einem Blech haben und nur das Blech auswählen, wird nur das Blech exportiert. Bei Ausgewählte Objekte muss die Option Räumliche Hierarchie aus Organizer ausgewählt werden.

    • Objekte und zugehörige Baugruppen auswählen: Ausgewählte Teile und deren Baugruppen exportieren. Wenn Sie ein Blech auswählen, wird die gesamte damit verbundene Baugruppe exportiert. Wenn Sie beispielsweise nur ein Blech in einer Baugruppe auswählen, wird die gesamte Baugruppe exportiert, die mit dem ausgewählten Blech verbunden ist.

    • Selektionsfilter: Verwenden Sie einen vordefinierten Filter, um den Export weiter einzuschränken.

    • Baugruppendaten mit einbeziehen: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um Informationen über die Baugruppenhierarchie der Objekte zu exportieren. Die gesamte Baugruppenhierarchie und die Informationen werden exportiert, auch wenn nur ein Teil der Baugruppe exportiert wird. Wenn die Baugruppe drei Teile enthält und Sie nur zwei Teile exportieren möchten, weiß die Exportdatei mit dieser Option, dass diese beiden Teile zur gleichen Baugruppe gehören. Diese Option wird zusammen mit anderen Auswahlmöglichkeiten verwendet.

  10. Legen Sie in Lage durch fest, wie die Lage der Objekte in der Exportdatei definiert wird.
    • Modellursprung exportiert das Modell relativ zum Punkt 0,0,0.

    • Arbeitsebene exportiert das Modell relativ zum Koordinatensystem der aktuellen Arbeitsebene.

    • Basispunkt: Mit <Name des Basispunkts> wird das Modell relativ zum Basispunkt mit Hilfe der Koordinatensystemwerte Ostkoordinate, Nordkoordinate, Höhe, Winkel zum Norden, Breite und Länge in der Basispunktdefinition exportiert.

  11. Wählen Sie in Basispunktexport (nurIFC4 und IFC4.3) aus, welches System verwendet werden soll, wenn Sie einen Basispunkt für Lage durch definiert haben, um sicherzustellen, dass die Zusammenarbeit mit anderen Projektbeteiligten reibungslos abläuft. Es gibt folgende Optionen:
    • IfcMapConversion: Konvertiert das lokale Koordinatensystem des Modells in das globale Koordinatensystem. Diese Option ist erforderlich, wenn das IFC4-Format, das dem IFC4-Schema entspricht, benötigt wird.

    • IfcSite-Koordinatensystem: Hiermit können Sie die Koordinaten im IFC-Modell für jedes Objekt einzeln konvertieren. Diese Option kann verwendet werden, um eine IFC4-Datei zu erstellen, die Sie in den meisten IFC-Betrachtern anzeigen können, einschließlich Trimble Connect. Die gleiche Konvertierungsmethode wird auch für den IFC2x3-Export verwendet.

  12. Wählen Sie in Objektfarbe aus, wie die Objektfarben exportiert werden sollen.
    IFC2x3: Standardmäßig werden Klassenfarben verwendet. Wählen Sie Aktuelle Anzeigefarben verwenden, um die Objekte unter Verwendung der in Objektdarstellung definierten Farben zu exportieren. Auch die definierten Transparenzeinstellungen werden exportiert.

    IFC4, IFC4.3: Wählen Sie Durch Objektklasse, um Objektklassenfarben zu verwenden. Wenn Sie Farben der Objektdarstellungsgruppe verwenden möchten, wählen Sie eine Objektdarstellungsgruppe. Wenn Sie Farben der Objektdarstellungsgruppe auswählen, werden die definierten Transparenzeinstellungen ebenfalls exportiert.

  13. Geben Sie in Layernamen als an, wie die Namen der Ebenen generiert werden.

    IFC2x3: Standardmäßig besteht der Name der Ebene aus der Teilsystem-Nummer des Objekts, gefolgt vom Teilsystemnamen. Wählen Sie Layer-Namen als Teilnamen, um Teilnamen, wie z. B. STÜTZE und TRÄGER, als Ebenennamen für exportierte Objekte zu verwenden. Um ein vordefiniertes BDA als Ebenennamen zu verwenden, definieren Sie das BDA für die erweiterte Option XS_IFC_EXPORT_OBJECT_LAYER_FROM_UDA.

    IFC4, IFC4.3: Sie können Teilsysteme, Teilnamen oder Vorlagenattribute als Ebenennamen für exportierte Objekte verwenden. Wählen Sie Name oder Teilsystem aus der Liste aus, oder geben den Attributnamen im Feld an. Sie können ein BDA als Ebenennamen verwenden, wenn das BDA in einem Eigenschaftensatz hinzugefügt wurde. Wenn Sie ein BDA verwenden, fügen Sie das Präfix USERDEFINED. vor dem BDA hinzu. Bei den BDA-Namen wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden, so dass Sie prüfen müssen, wie der BDA-Name im Eigenschaftensatz geschrieben ist.

  14. Verwenden Sie Entitäten-Attribute ersetzen, um bestimmte IFC-Einheiten-Attribute, wie z. B. Name, Beschreibung oder Tag, anzupassen, indem Sie Exportwerte angeben, die auf die Projektspezifikationen, Normen und Kundenanforderungen zugeschnitten sind.

    Sie können eine Tekla-Eigenschaft, ein benutzerdefiniertes Attribut oder eine benutzerdefinierte Eigenschaft als Exportwert angeben. Wesentlichen Attribute wie GlobalId weisen eine feste Codierung auf.

    • Um einen neuen Satz von Attributvorgaben zu definieren, wählen Sie <neu> und klicken Sie auf .

    • Um einen vorhandenen Satz von Attributvorgaben zu ändern, wählen Sie den Namen in der Liste aus und klicken Sie auf .

    • Um die vordefinierten Werte zu verwenden, wählen Sie den Standardwert <keine>.

    Einzelheiten zum Erstellen von Attributvorgaben finden Sie unter Attributvorgaben erstellen und ändern.

  15. Definieren Sie in Eigenschaftensätze einen Eigenschaftensatz, der beim Export verwendet werden soll.

    Die Auswahl des Eigenschaftensatzes kann sich ändern, wenn Sie den Exporttyp ändern.

    • Zur Verwendung eines Standardeigenschaftensatzes wählen Sie den Eigenschaftensatz aus der Liste Eigenschaftensätze aus.
    • Zum Ändern eines vorhandenen Eigenschaftensatzes wählen Sie den Eigenschaftensatz aus der Liste aus und klicken auf .

      Anweisungen zum Ändern von Eigenschaftensätzen finden Sie unter Eigenschaftensätze für den IFC-Export ändern.

    • Zum Definieren eines neuen Eigenschaftensatzes wählen Sie <neu> und klicken auf .

      Anweisungen zum Erstellen neuer Eigenschaftensätze finden Sie unter Eigenschaftensätze für den IFC-Export erstellen.

  16. Ortbeton-Export ermöglicht es Ihnen, genauer auszuwählen, was in den Ortbeton-Export aufgenommen werden soll.

    Die Optionen sind Betoniereinheiten oder Betonierteile und Ortbeton-Bauteile oder -Teile.

  17. Wählen Sie die gewünschten Export-Optionen:
    • Flache, breite Träger als Bleche exportieren: Wählen Sie diese Option, um flache und breite Träger als Bleche zu exportieren. Wählen Sie diese Option auch, wenn Sie Bleche als Träger oder Stützen mit flachen Profilen modelliert haben. Zum Beispiel verwenden einige Systemkomponenten Träger oder Stützen anstelle von Blechen.

    • Räumliche Hierarchie aus Organizer: Räumliche Hierarchie aus Organizer verwendet beim Export die in Organizer erstellte räumliche Hierarchie (Gebäude-Baustelle-Abschnitt-Stockwerke). Führen Sie folgende Schritte durch:

      1. Wählen Sie Räumliche Hierarchie aus Organizer aus.
      2. Erstellen Sie eine Projekthierarchie im Organizer.
      3. Klicken Sie im Organizer mit der rechten Maustaste auf das Projekt, und wählen Sie Für Listenerstellung verwenden aus.
      4. Vor dem Export nach IFC synchronisieren oder schreiben Sie die Organizer-Daten in das Tekla Structures-Modell, indem Sie mit der rechten Maustaste auf das Projekt in Organizer klicken und In Modell für Listenerstellung schreiben auswählen.

        Beachten Sie dabei, dass die ausgewählten Objekte nur exportiert werden, wenn die Option Räumliche Hierarchie aus Organizer ausgewählt wurde.

        Wenn Sie Räumliche Hierarchie aus Organizer nicht auswählen, verwendet die Exportfunktion die IFC-Exporthierarchie, die in den Teil-BDAs definiert ist. Wenn Sie keine Teil-BDAs definiert haben, wird die Hierarchie in Projekteigenschaft-BDAs verwendet.

        Beachten Sie auch, dass bei Brückenmodellen die Exportfunktion immer die in den Projekteigenschaft-BDAs definierte Hierarchie verwendet.

    • Einzelteilbaugruppen ausschließen (nur IFC2x3): Wählen Sie diese Option, um Einzelteilbaugruppen vom Baugruppenexport auszuschließen.

  18. Wählen Sie in Objekttypen die zu exportierenden Objekttypen aus:

    Schrauben

    Schweißnähte

    Systemachsen

    Bewehrungsstäbe

    Oberflächenbehandlung und Flächen

    Räume

  19. Zum Speichern der geänderten Exporteinstellungen in einer neuen Datei geben Sie der Einstellungsdatei einen neuen Namen und klicken auf Speichern unter.
    Die neuen Einstellungen werden im Ordner \attributes unter dem aktuellen Modellordner gespeichert.
  20. Klicken Sie auf Export.

Tekla Structures exportiert die IFC-Datei in den angegebenen Ordner. Nach erfolgreichem Export wird ein Meldungsfenster angezeigt. In diesem Meldungsfeld können Sie den Ordner öffnen, in dem das exportierte IFC-Modell liegt, oder die Logdatei in einem Browser anzeigen. Die Logdatei enthält detaillierte Informationen zum Exportvorgang, zu den exportierten Entitäten sowie den während des Exportvorgangs aufgetretenen Fehlern. Sie können auch das exportierte IFC-Modell überprüfen, indem Sie es als Referenzmodell in das ursprüngliche Tekla Structures-Modell einfügen.

Anstatt eine IFC-Datei zu exportieren, können Sie auch eine IFC-Datei exportieren und sie direkt auf Trimble Connect hochladen. Anweisungen hierzu finden Sie weiter unten.

IFC-Datei exportieren und in Trimble Connect hochladen

Sie können die exportierte IFC-Datei direkt nach Trimble Connect in das angegebene Projekt und den angegebenen Ordner von Trimble Connect hochladen.

  1. Wählen Sie die zu exportierenden Modellobjekte aus.

    Wenn Sie alle Modellobjekte exportieren wollen, müssen Sie hier keine Objekte auswählen.

  2. Klicken Sie im Menü Datei auf Export > IFC.
  3. Definieren Sie die erforderlichen Exporteinstellungen im Dialogfeld IFC-Datei exportieren.
    Einzelheiten finden Sie unter „IFC-Datei exportieren“ weiter oben.
  4. Wählen Sie unter Trimble Connect ein Trimble Connect-Projekt aus.

    Wenn das Modell bereits mit einem Trimble Connect -Projekt verbunden ist, wird die Option Verknüpftes Trimble Connect-Projekt automatisch ausgewählt. Wenn das Modell nicht mit einem Trimble Connect-Projekt verbunden ist, wird Keine angezeigt, und Sie können das gewünschte Projekt manuell auswählen.

  5. Wählen Sie in Trimble Connect-Ordner einen Trimble Connect-Ordner im ausgewählten Projekt.

    Sie können das Projekt und den Ordner jederzeit ändern. Ihre Auswahl wird in den Exporteinstellungen gespeichert.

  6. Wählen Sie Exportieren und in Trimble Connect hochladen aus.
Tekla Structures exportiert die IFC-Datei und lädt sie auf Trimble Connect im angegebenen Projekt und Ordner hoch.
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