Export im IFC-Format

Tekla Structures
Geändert: 7 März 2025
2025
Tekla Structures

Export im IFC-Format

Sie können das Tekla Structures-Modell oder einen Teil des Modells im IFC-Format exportieren.

Vor dem Exportieren

  • Überlegen Sie, ob die Organizer-, die in den Teile-VDAs definierte oder die in den ProjektEigenschaften-BDAs definierte Exporthierarchie verwendet werden soll. Definieren Sie die erforderliche Exporthierarchie. Anweisungen hierzu finden Sie weiter unten.
  • Definieren Sie die IFC-Entitäten für Tekla Structures-Modellobjekte. Anweisungen hierzu finden Sie weiter unten.
  • Bei Bedarf ändern Sie die IFC-Eigenschaftensätze. Sie können auch neue Eigenschaftensätze definieren.
  • Wenn Sie die IFC-Datei über den Basispunkt exportieren, definieren Sie den Basispunkt.
  • Um Betonierteile und Betoniereinheiten (ab Tekla Structures 2018) in Ihrem Modell aufzunehmen, stellen Sie XS_ENABLE_POUR_MANAGEMENT auf TRUE im Dialogfeld Erweiterte Optionen ein.
  • Die erweiterte Option XS_EXPORT_IFC_REBARSET_INDIVIDUAL_BARS beeinflusst die Art und Weise, in der durch Bewehrungsstabsätze erstellte Bewehrungen exportiert werden. Wenn die erweiterte Option auf FALSE eingestellt ist, werden Stäbe in Gruppen exportiert. Wenn die erweiterte Option auf TRUE eingestellt ist, werden Stäbe als einzelne Stäbe exportiert. Standardmäßig ist der Wert FALSE eingestellt.
    Anmerkung:

    In der IFC-Datei wird als „Gesamtanzahl“ immer 1 für Gruppen angezeigt, die durch Bewehrungsstabsätze erstellt wurden, und unter „Gesamtgewicht“ und „Gewicht“ wird das Gewicht von einem Stabes angezeigt. Mit Hilfe der Attribute NUMBER_OF_BARS_IN_GROUP und WEIGHT_TOTAL_IN_GROUP können Sie die Werte der Gruppe in die IFC-Datei exportieren.

  • Wenn Sie B-rep-Objekte als exakte Körper mit Hilfe des IFC2x3-Exports exportieren wollen, stellen Sie die erweiterte Option XS_EXPORT_BREP_AS_EXACT_SOLID auf TRUE ein. Standardmäßig ist der Wert FALSE eingestellt.

    Beim Exportieren von B-reps als exakte Körper wird die IFC-Datei größer, und der Export nimmt mehr Zeit in Anspruch.

  • Um glatte Kanten für den Export zu erhalten, können Sie bei Bedarf die erweiterte Option XS_CS_CHAMFER_DIVIDE_ANGLE auf 10 einstellen.
  • Bei Bedarf fügen Sie Baugruppen Klassifizierungsinformationen hinzu, wie in den Anweisungen weiter unten dargelegt.
  • Für den Export nach AutoDesk Revit, siehe Tekla Structures-Basispunkt für die Koordination mit Autodesk Revit.
Anmerkung:

Für den IFC-Export von Bewehrungsbaugruppen verwenden Sie den Befehl Datei > Export > IFC4. Bewehrungsbaugruppen funktionieren nicht im IFC2x3-Export.

Klassifizierungsinformationen zu Baugruppen hinzufügen

Beim IFC-Export können Sie Baugruppen Klassifizierungsinformationen hinzufügen, indem Sie in den Projekteigenschaften den Namen des Klassifizierungssystems in den benutzerdefinierten Attributen eingeben. Das Klassifizierungssystem wird in das Feld IFCCLASSIFICATION in der Exportdatei geschrieben. Sie können die Klassifizierungswerte für die Baugruppen im Organizer oder im Dialogfeld BDA der Baugruppen definieren. Beachten Sie, dass Klassifizierungsinformationen nur auf Baugruppenebene geschrieben werden.

Weitere Informationen zum Hinzufügen von Klassifizierungsinformationen zu Baugruppen im Organizer finden Sie unter Hinzufügen von Klassifizierungscodes zu Objekten im Organizer und Exportieren des Codes nach IFC.

Weitere Informationen zum Hinzufügen von BDAs zum BDA-Dialogfeld finden Sie unter Definieren und Aktualisieren von benutzerdefinierten Attributen (BDAs).

Benutzerdefinierte Attribute der exportierten Objekte überprüfen und ändern

Wenn Sie nicht Räumliche Hierarchie aus Organizer in den IFC-Exporteinstellungen auswählen, verwendet der Export die IFC-Exporthierarchie, die Sie in den Teil-BDAs definieren. Sie müssen auch die BDAs des Teils ändern, um die Auflagerinformationen zu definieren, und den IFC-Exporttyp auswählen.

  1. Doppelklicken Sie auf ein Objekt, beispielsweise eine Stütze, um die Teileigenschaften zu öffnen, und klicken Sie auf die Schaltfläche Benutzerdefinierte Attribute.
  2. Stellen Sie auf der Registerkarte Tragwerksinformationen die Option Auflager auf Lager ein, wenn Sie das benutzerdefinierte Attribut LOAD_BEARING für das exportierte Objekt festlegen möchten.

    Stellen Sie die Option bei allen Objekten, die keine Auflager sind, auf Nein ein. Standardmäßig ist der Wert auf Lager eingestellt.

  3. Gehen Sie zu der Registerkarte IFC Export und in der Liste IFC Export Typ wählen Sie die Option Auto oder B-rep aus:
    • Die Option Auto bestimmt automatisch, zu welcher Art Swept-Solid-IFC-Objekt ein Tekla-Objekt in IFC wird.
    • Wenn aus irgendeinem Grund Auto fehlschlägt (z. B wegen einer Deformation), wechselt der Export automatisch zu B-rep und erzeugt ein netzbasiertes IFC-Objekt mit weniger Intelligenz. Diese Objekte sind datenintensiv, aber geometrisch immer noch korrekt.
    • B-rep erzwingt, dass das IFC-Objekt stets netzbasiert ist.
  4. Bei einer Exporthierarchie auf Teileebene definieren Sie den IFC-Gebäudenamen und den IFC-Geschossnamen.
  5. Klicken Sie im Dialogfeld für benutzerdefinierte Attribute auf Ändern.

IFC-Entitäten als Tekla Structures-Modellobjekte definieren

Bevor Sie Tekla Structures-Modellobjekte nach IFC exportieren, müssen die sich daraus ergebenen IFC-Entitäten für die exportierten Modellobjekte in den Objekteigenschaften definiert werden.

  1. Zum Öffnen der Teileigenschaften doppelklicken Sie im Modell auf ein Objekt, beispielsweise auf eine Stütze.
  2. Wählen Sie im Abschnitt IFC Export des Eigenschaftenbereichs eine Option aus der Liste IFC Entity aus, um den IFC-Entity-Typ für das exportierte Modellobjekt zu definieren.

    Standardmäßig ist die Standardentität für den Objekttyp ausgewählt.

  3. Sie können die IFC-Entität genauer definieren. Dazu wählen Sie aus den in der Liste Untertyp (IFC4) verfügbaren vordefinierten Untertypen einen Entitätsuntertyp aus oder wählen USERDEFINED und geben den gewünschten Typ als freien Text in Benutzerdefinierter Typ (IFC4) ein.

    Der Untertyp und der benutzerdefinierte Typ werden nur bei IFC4-Export unterstützt.

    Die verfügbaren Untertypen richten sich nach der ausgewählten IFC-Einheit.

    Wenn Sie z. B. eine eigene Baugruppe in Ihrem Tekla Structures-Modell haben, können Sie für den Entitätstyp IfcBridgePart definieren, einen Untertyp aus den vordefinierten Untertypen auswählen, z. B. PIER oder USERDEFINED und dann den gewünschten Typ als freien Text eingeben, z. B. Brückenteil.

  4. Klicken Sie auf Ändern im Eigenschaftenbereich.

Export im IFC2x3-Format

  1. Wählen Sie die zu exportierenden Modellobjekte aus.

    Wenn Sie alle Modellobjekte exportieren möchten, brauchen Sie keine Auswahl vorzunehmen.

  2. Klicken Sie im Menü Datei auf Export > IFC.
  3. Sind vordefinierte Exporteinstellungen verfügbar, laden Sie diese aus der Liste oben und klicken auf Laden.

    Die Dateien für vordefinierte Exporteinstellungen befinden sich in den Umgebungsordnern.

  4. Suchen Sie nach der Ausgabedatei, und ersetzen Sie den Namen outcoord durch den gewünschten Dateinamen.

    IFC-Dateien werden standardmäßig in den Unterordner \IFC des aktuellen Modellordners exportiert. Die Länge des Dateipfads darf maximal 247 Zeichen betragen. Die Dateinamenerweiterung muss nicht eingegeben werden. Diese wird automatisch dem ausgewählten Dateiformat entsprechend hinzugefügt.

  5. Definieren Sie die Exporteinstellungen:
    Einstellung Beschreibung

    Registerkarte Parameter

    Dateiformat

    Es gibt folgende Optionen: IFC, IFC XML, IFC gezippt und IFC XML gezippt.

    Exporttyp

    Wählen Sie den gewünschten Exporttyp aus.

    Surface geometry:

    • Wenn das Modell nur Betrachtungszwecken oder als Referenzmodell dient, ist Surface geometry die passende Wahl.
    • Surface geometry ist ideal, wenn das Modell betrachtet werden soll, ohne dass eine erneute Verwendung oder Bearbeitung geplant ist:

      • Bewehrungsstäbe werden als B-rep exportiert.
      • Der Export unterstützt keine CSG (konstruktive Festkörpergeometrie).
      • Bogenelemente werden als B-rep exportiert.
      • Schrauben werden als B-rep exportiert.

    Coordination view 2.0:

    • Verwenden Sie nach Möglichkeit die zertifizierte Coordination view 2.0.
    • Zum Bearbeiten und Ändern der Geometrie in der Zielanwendung empfehlen wir diesen Exporttyp:

      • Bewehrungsstäbe werden als Extrusion exportiert.
      • Beim Export werden Schnitte und Hohlräume mit CSG (konstruktive Festkörpergeometrie) dargestellt.
      • Gebogene Elemente werden als Extrusionen exportiert.
      • Schrauben werden als B-rep exportiert.

    Steel fabrication view:

    • Dieser Exporttyp wurde für den Herstellungsablauf entwickelt und dient der Fertigung.
    • Steel fabrication view wird für den Export von Detailinformationen von Stahlobjekten für die Stahlfertigung empfohlen:

      • Exportiert Baugruppendarstellung und zugehörige Eigenschaftensätze.
      • Schraubenlöcher werden als Hohlkörper exportiert.
      • Die Konfigurationsdatei für Modellansicht der Stahlherstellung für Eigenschaftensätze und Eigenschaften (IfcPropertySetConfigurations_AISC.xml) ist standardmäßig in der Installation enthalten.

    Coordination view 1.0:

    • Dieser Exporttyp kommt beim Exportieren von Öffnungen als separate Objekte zum Einsatz.
    • Zum Darstellen von Hohlräumen und Öffnungen durch Öffnungselemente empfehlen wir Coordination view 1.0 anstelle von Coordination view 2.0:

      • Bewehrungsstäbe werden als Extrusion exportiert.
      • Hohlräume und Öffnungen werden als Öffnungselemente (ifcOpeningElements) exportiert.
      • Gebogene Elemente werden als Extrusionen exportiert.
      • Schrauben werden als B-rep exportiert.

    Eigenschaftensätze

    Standardmäßig ändert sich beim Ändern von Exporttyp die Auswahl des Eigenschaftensatzes.

    Export

    Wählen Sie entweder Ausgewählte Objekte oder Alle Objekte aus. Wenn Sie Ausgewählte Objekte auswählen, müssen die Objekte im Modell ausgewählt werden.

    Lage durch

    Modellursprung exportiert das Modell relativ zum Punkt 0,0,0.

    Mit Arbeitsebene wird die Höhe des Modells relativ zum Koordinatensystem der aktuellen Arbeitsebene exportiert.

    Basispunkt: Mit <Name des Basispunkts> wird das Modell relativ zum Basispunkt mit Hilfe der Koordinatensystemwerte Ostkoordinate, Nordkoordinate, Höhe, Winkel zum Norden, Breite und Länge in der Basispunktdefinition exportiert. Die Werte für Länge und Breite des Basispunktes werden auf Mikrosekunden genau angegeben. Beachten Sie bitte, dass nicht definierte Basispunkte nicht in der Liste angezeigt werden.

    Registerkarte Erweitert

    Objekttypen

    Wählen Sie die zu exportierenden Objekttypen aus. Es gibt folgende Optionen:

    Baugruppen

    Schrauben

    Schweißnähte

    Betonierteile: Hiermit exportieren Sie Betonierteile anstatt der Ortbetonteile. Bitte beachten Sie, dass der Export von Betoniereinheiten in IFC2x3 nicht unterstützt wird.

    Raster

    Bewehrungsstäbe

    Oberflächenbehandlung und Flächen

    Räume

    Wenn Sie Baugruppen auswählen, können Sie Einzelteilbaugruppen ausschließen, indem Sie Einzelteilbaugruppen ausschließen im Bereich Andere auswählen.

    Beachten Sie die folgenden Punkte:

    • Eckschnitte im exportierten IFC-Modell werden ausgelassen. Dadurch wird eine bessere Interoperabilität mit Werkskonstruktionsanlagen erreicht. Sind für die Geometrie Eckschnitten erforderlich, kann der IFC-Exporttyp für diese Objekte im Dialogfeld Benutzerdefinierte Attribute im Objekt auf der Registerkarte IFC Export separat auf B-rep eingestellt werden.

    • Wenn bestimmte Objekttypen ausgewählt sind, wird Ihre Auswahl beim Export nicht exportiert. Wenn Sie beispielsweise ein Betonteil auswählen und das Kontrollkästchen Bewehrungsstäbe aktiviert ist, werden alle Bewehrungen des Betonteils exportiert. Es kann nicht ausgewählt werden, welche Bewehrungen mit dem Teil exportiert werden sollen. Um das Problem zu umgehen, erstellen Sie zwei IFC-Exportdateien: einer nur mit Betonteilen und die andere nur mit den ausgewählten Bewehrungen.
    • Mit den Selektionsschaltern Komponenten auswählen, Objekte in Komponenten auswählen oder Baugruppenhierarchie aufsteigend können Sie Betonierteile exportieren. Verwenden Sie nicht den Selektionsschalter Baugruppenhierarchie absteigend, da mit ihm versucht wird, Betoneinheiten zu exportieren, die im IFC2X3-Export nicht unterstützt werden.

    Andere

    Layer-Namen wie Teilnamen verwendet Teilnamen wie STÜTZE oder TRÄGER als Layer-Namen für exportierte Objekte. Wird diese Option nicht ausgewählt, besteht der Name des Layers aus der Teilsystemnummer des Objekts, gefolgt vom Teilsystemnamen. Zum Einsatz eines vordefinierten BDA als Name des Layer definieren Sie das BDA über die erweiterte Option XS_IFC_EXPORT_OBJECT_LAYER_FROM_UDA. Im Steel fabrication view ist diese Option nicht verfügbar.

    Flache, breite Träger als Bleche exportieren exportiert flache und breite Träger als Bleche. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie Bleche als Träger oder Stützen mit Flachstahl modelliert haben. Zum Beispiel verwenden einige Systemkomponenten Träger oder Stützen anstelle von Blechen.

    Räumliche Hierarchie aus Organizer verwendet die in Organizer erstellte räumliche Hierarchie (Bauwerk-Baustelle-Abschnitt-Stockwerk) für den Export.

    Führen Sie folgende Schritte durch:

    1. Wählen Sie Räumliche Hierarchie aus Organizer aus.

    2. Erstellen Sie eine Projekthierarchie im Organizer.

    3. Klicken Sie im Organizer mit der rechten Maustaste auf das Projekt, und wählen Sie Für Listenerstellung verwenden aus.

    4. Synchronisieren oder schreiben Sie vor dem IFC-Export die Organizer-Daten mit dem oder in das Tekla Structures-Modell, indem Sie unter Organizer mit der rechten Maustaste auf das Projekt klicken und In Modell für Listenerstellung schreiben auswählen.

      Wenn Sie Räumliche Hierarchie aus Organizer nicht auswählen, verwendet der Export die in den BDAs des Teils definierte Hierarchie für den IFC-Export. Sollten Sie keine Teil-BDAs definiert haben, werden die BDAs für Projekteigenschaften verwendet.

    Wählen Sie beim Exportieren von Baugruppen Einzelteilbaugruppen ausschließen.

    Aktuelle Anzeigefarben verwenden exportiert die Objekte unter Berücksichtigung der in der Objektdarstellung definierten Farben anstelle der Klassenfarben. Auch die definierten Transparenzeinstellungen werden exportiert. Im Steel fabrication view ist diese Option nicht verfügbar.

  6. Zum Speichern der geänderten Exporteinstellungen in einer neuen Datei geben Sie der Einstellungsdatei einen neuen Namen und klicken auf Speichern unter.
    Die neuen Einstellungen werden im Ordner \attributes unter dem Modellordner gespeichert.
  7. Klicken Sie auf Export.

Die Modellobjekte werden exportiert. Der Exportfortschritt wird im Tekla Structures Fortschrittsdialogfeld angezeigt und der Exportstatus wird in der Tekla Structures Statusleiste angezeigt.

Export im IFC4-Format

Sie können ein Tekla Structures-Modell oder einen Teil des Modells im IFC4-Format exportieren.

  1. Wählen Sie die zu exportierenden Modellobjekte aus.

    Wenn Sie alle Modellobjekte exportieren möchten, brauchen Sie keine Objekte auswählen.

  2. Klicken Sie im Menü Datei auf Export > IFC4.
  3. Sind vordefinierte Exporteinstellungen verfügbar, laden Sie diese aus der Liste oben und klicken auf Laden.
    Die Dateien für vordefinierte Exporteinstellungen befinden sich in den Umgebungsordnern.
  4. Geben Sie im Feld Dateiname den Dateinamen ohne eine Dateierweiterung an.

    Die Erweiterung wird automatisch entsprechend auf Basis der Auswahl für das Format hinzugefügt. Die Länge ist nicht eingeschränkt.

  5. Suchen Sie den Ordner.

    IFC-Dateien werden standardmäßig in den Unterordner \IFC des aktuellen Modellordners exportiert.

    Es können relative und absolute Pfade definiert werden.

  6. Wählen Sie unter Auswahl aus, ob Sie Alle Objekte oder Ausgewählte Objekte exportieren möchten.
    Bei Ausgewählte Objekte muss die Option Räumliche Hierarchie aus Organizer ausgewählt werden.
  7. Definieren Sie die weiteren Exporteinstellungen:
    Einstellung Beschreibung

    Lage durch

    Modellursprung exportiert das Modell relativ zum Punkt 0,0,0.

    Arbeitsebene exportiert das Modell relativ zum Koordinatensystem der aktuellen Arbeitsebene.

    Basispunkt: Mit <Name des Basispunkts> wird das Modell relativ zum Basispunkt mit Hilfe der Koordinatensystemwerte Ostkoordinate, Nordkoordinate, Höhe, Winkel zum Norden, Breite und Länge in der Basispunktdefinition exportiert.

    Objektfarbe

    Geben Sie an, ob Objekte mit Hilfe der Objektklassenfarben oder der Objektgruppenfarben exportiert werden sollen. Wenn Sie Objektgruppenfarben auswählen, werden die definierten Transparenzeinstellungen ebenfalls exportiert.

    Layernamen als

    Sie können Teilsysteme, Teilnamen oder Vorlagenattribute als Layer-Namen für exportierte Objekte verwenden. Wählen Sie Name oder Teilsystem aus der Liste aus, oder geben den Attributnamen im Feld an.

    Beachten Sie, dass Sie benutzerdefinierte Attribute nicht als Layer-Namen verwenden können.

    Format Zur Auswahl stehen die Optionen IFC und IfcZip.

    Exporttyp

    Wählen Sie den gewünschten Exporttyp aus.

    Reference view (IFC4):

    • Dieser Exporttyp soll den Referenzarbeitsablauf unterstützen. Dabei können die exportierten Dateien als Referenzdateien verwendet und in einem Viewer angezeigt werden.
    • Die Option Reference view (IFC4) ist nicht zur Konvertierung programmeigener Objekte gedacht.
    • Alles in Allem sollen mit Reference view (IFC4) Arbeitsabläufe für unterschiedliche Softwareanwendungen bereit gestellt werden, in denen keine Geometrie geändert werden muss. Solche Anwendungen dienen beispielsweise zur Ansicht, Kostenschätzung, Bauausführung, betrieblichen Arbeit und anschließenden statischen Berechnungen.

    Design transfer view (IFC4):

    • Dieser Exporttyp wurde für den Übergabenarbeitsablauf für das Importieren zur weiteren Bearbeitung entwickelt.
    • Dafür ist eine Konvertierung der IFC-Entities in native Objekte erforderlich. Mit der IFC-Objektkonvertierung können die IFC-Entities in native Objekte von Tekla Structures konvertiert werden. In der Regel werden der Import und die Konvertierung nur wenige Male oder sogar nur einmal benötigt. Für ein korrektes Modell sind möglicherweise noch Nacharbeiten erforderlich.
    • Ein Beispiel ist die Übernahme des Strukturmodells (oder eines Teils davon) in die Basis der strukturellen Detailmodellierung.

    Brückenansicht (IFC4.3):

    • Hauptzweck des Exports der Brückenansicht ist die Ausweitung von Tekla Structures auf Brückenkonstruktionen.
    • Die IFC-Dateien für Brücken bauen auf dem IFC4.3-Schema auf.

    IFC4precast view:

    • Dieser Exporttyp unterstützt die Übertragung von Herstellungsdaten für Fertigteilelemente. In dieser Phase deckt sie die Herstellung von Fertigteilwänden und -platten einschließlich aller erforderlichen Bewehrungen und Einbauteile ab.
    • Dieser Exporttyp ist nur bei Fertigteilrollen verfügbar.

      Weitere Informationen über IFC4precast finden Sie unter IFC4precast.

    Basispunktexport

    Wählen Sie aus, welches System verwendet werden soll, wenn Sie einen Basispunkt für Lage durch definiert haben, um sicherzustellen, dass die Zusammenarbeit mit anderen Parteien im Projekt funktioniert. Es gibt folgende Optionen: IfcMap-Konvertierung: Konvertiert das lokale Koordinatensystem des Modells in das globale Koordinatensystem. Diese Option ist erforderlich, wenn das IFC4-Format, das dem IFC4-Schema entspricht, benötigt wird.

    IfcSite-Koordinatensystem: Konvertiert Koordinaten im IFC-Modell für jedes Objekt separat. Diese Option kann verwendet werden, um eine IFC4-Datei zu erstellen, die Sie in den meisten IFC-Betrachtern anzeigen können, einschließlich Trimble Connect. Die gleiche Konvertierungsmethode wird auch für den IFC2x3-Export verwendet.

    Eigenschaftensätze

    Beim Ändern von Exporttyp ändert sich die Auswahl des Eigenschaftensatzes.

    Ortbeton-Export

    Hier können Sie genauer auswählen, was in den Ortbeton-Export mit einbezogen werden soll. Die Optionen sind Betoniereinheiten oder Betonierteile und Ortbeton-Bauteile oder -Teile.

    Flache, breite Träger als Bleche exportieren

    Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie flache und breite Träger als Bleche exportieren möchten. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie Bleche als Träger oder Stützen mit Flachstahl modelliert haben. Zum Beispiel verwenden einige Systemkomponenten Träger oder Stützen anstelle von Blechen.

    Räumliche Hierarchie aus Organizer

    Räumliche Hierarchie aus Organizer verwendet die in Organizer erstellte räumliche Hierarchie (Bauwerk-Baustelle-Abschnitt-Stockwerk) für den Export.

    Führen Sie folgende Schritte durch:

    1. Wählen Sie Räumliche Hierarchie aus Organizer aus.
    2. Erstellen Sie eine Projekthierarchie im Organizer.
    3. Klicken Sie im Organizer mit der rechten Maustaste auf das Projekt, und wählen Sie Für Listenerstellung verwenden aus.
    4. Synchronisieren oder schreiben Sie vor dem IFC-Export die Organizer-Daten mit dem oder in das Tekla Structures-Modell, indem Sie unter Organizer mit der rechten Maustaste auf das Projekt klicken und In Modell für Listenerstellung schreiben auswählen.

    Beachten Sie dabei, dass die ausgewählten Objekte nur exportiert werden, wenn die Option Räumliche Hierarchie aus Organizer ausgewählt wurde.

    Wenn Sie Räumliche Hierarchie aus Organizer nicht auswählen, verwendet der Export die in den BDAs des Teils definierte Hierarchie für den IFC-Export. Sollten Sie keine Teil-BDAs definiert haben, werden die BDAs für Projekteigenschaften verwendet.

    Beachten Sie auch, dass bei Brückenmodellen der Export immer die in den Projekteigenschaften BDAs definierte Hierarchie verwendet.

    Objekttypen

    Wählen Sie die zu exportierenden Objekttypen aus:

    Baugruppen

    Schrauben

    Systemachsen

    Bewehrungsstäbe

    Oberflächenbehandlung und Flächen

    Räume

    • Eckschnitte im exportierten IFC-Modell werden ausgelassen. Dadurch wird eine bessere Interoperabilität mit Werkskonstruktionsanlagen erreicht. Sind für die Geometrie Eckschnitten erforderlich, kann der IFC-Exporttyp für diese Objekte im Dialogfeld Benutzerdefinierte Attribute im Objekt auf der Registerkarte IFC Export separat auf B-rep eingestellt werden.
    • Wenn bestimmte Objekttypen ausgewählt sind, wird Ihre Auswahl beim Export nicht exportiert. Wenn Sie beispielsweise für ein ausgewähltes Betonteil das Kontrollkästchen Bewehrungsstäbe markiert ist, werden alle Bewehrungen des Betonteils exportiert. Es kann nicht ausgewählt werden, welche Bewehrungen mit dem Teil exportiert werden sollen. Um das Problem zu umgehen, erstellen Sie zwei IFC-Exportdateien: einer nur mit Betonteilen und die andere nur mit den ausgewählten Bewehrungen.
  8. Zum Speichern der geänderten Exporteinstellungen in einer neuen Datei geben Sie der Einstellungsdatei einen neuen Namen und klicken auf Speichern unter.
    Die neuen Einstellungen werden im Ordner \attributes unter dem Modellordner gespeichert.
  9. Klicken Sie auf Export.

Nach erfolgreichem Export wird ein Meldungsfenster angezeigt. In diesem Meldungsfeld können Sie den Ordner öffnen, in dem das exportierte IFC-Modell liegt, oder die Logdatei in einem Browser anzeigen. Die Logdatei enthält detaillierte Informationen zum Exportvorgang, zu den exportierten Entitäten sowie den während des Exportvorgangs aufgetretenen Fehlern.

Einschränkungen beim IFC4-Export

  • Der IFC4-Export beinhaltet immer die vollständige Baugruppe. Wenn das Teil IFC Entity in den Teileeigenschaften auf Keine eingestellt ist, werden das Teil und die zugehörigen Schrauben nicht in den Export mit einbezogen.
  • Die Benutzeroberfläche enthält nicht alle Funktionen, die in der Benutzeroberfläche für den IFC2x3-Export enthalten sind.
  • Die Reference view dient zur Koordinierung der Entwurfsplanung und für den Arbeitsablauf der Referenzierung.
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