IFC-Objekte in programmeigene Tekla Structures-Objekte konvertieren

Tekla Structures
Geändert: 22 Juli 2025
2025
Tekla Structures

IFC-Objekte in programmeigene Tekla Structures-Objekte konvertieren

Sie können die meisten linearen IFC-Referenzobjekte wie Träger, Stützen, Verbände, Bleche, Platten, Fundamente und Wände in programmeigene Tekla Structures Objekte konvertieren. Die Konvertierung unterstützt auch Polyträger mit gebogenen Abschnitten, die ursprünglich aus Tekla Structures exportiert wurden, sowie String-, Int- und Double-Type-BDAs. Der Zweck des Konvertierens von IFC-Objekten Tekla Structures besteht darin, bei der Erstellung des Bauwerksmodells zu helfen und Überarbeitungen in einer frühen Modellierungsphase zu vermeiden.

Die IFC2x3-Koordinatenansicht 2.0 wird als Basis für die Konvertierung in Tekla Structures native Profile benötigt. Andernfalls führt die Konvertierung zu Tekla Structures Elementen.

Bei der IFC-Objektkonvertierung werden IFC-Objekte entweder als Extrusionen oder als Elemente konvertiert. Die Konvertierung als Extrusion bedeutet, dass ein IFC-Objekt als Teil konvertiert wird (Stütze, Träger, Blech usw.), das einen auf die Länge des Teils extrudierten Querschnitt (Profil) aufweist. Konvertierung als Element bedeutet, dass ein IFC-Objekt in ein Tekla Structures Element konvertiert wird, wobei die 3D-Form die Geometrie des Elements definiert.

In der IFC-Objektkonvertierung müssen Sie folgende Schritte ausführen:

  1. Prüfen Sie vor dem Konvertieren, dass die Profile und Einheiten im IFC-Referenzmodell mit Ihrer Umgebung kompatibel sind.
  2. Prüfen Sie die Einstellungen für die Objektkonvertierung im Dialogfeld Einstellungen IFC-Objektkonvertierung, und ändern Sie diese bei Bedarf.
  3. Konvertieren Sie die IFC-Objekte in programmeigene Tekla Structures Objekte. Es gibt zwei alternative Möglichkeiten in der Objektkonvertierung:
    • Konvertieren aller ausgewählten Referenzmodellobjekte auf ein Mal mit dem Befehl IFC-Objekte konvertieren auf der Registerkarte Verwalten.
    • Konvertieren mit Hilfe des IFC-Objektkonvertierung-Änderungsmanagements. Sie können auch eine Aktualisierungskonvertierung mit einer neuen Referenzmodellrevision mit Hilfe des Änderungsmanagements ausführen.

Weitere Informationen zur Profilkonvertierungslogik finden Sie unten unter „Profilkonvertierungslogik“. Einschränkungen sind im Abschnitt „Einschränkungen bei der IFC-Objektkonvertierung“ nachstehend aufgelistet.

Ist die Objektkonvertierung immer erforderlich?

In Tekla Structures können Referenzmodellobjekte ähnlich wie programmeigene Objekte verwendet werden, z. B. bei der Kollisionserkennung sowie bei der Listenerstellung und in der Planung. Es ist nicht erforderlich, dass alle Objekte programmeigen sind, da die Referenzmodellobjekte auf vielerlei Weisen eingesetzt werden können. Referenzmodellobjekte können beispielsweise in Zeichnungen angezeigt und in Listen aufgeführt werden.

Die Referenzdateien haben gegenüber kopierten Dateien den Vorteil, dass der Inhalt der Dateien automatisch vom Konstrukteur des Designs aktualisiert wird.

Die IFC-Objektkonvertierungseinstellungen prüfen und ändern

Bevor Sie mit dem Konvertieren beginnen, prüfen Sie die Konvertierungseinstellungen und ändern Sie diese bei Bedarf.

  1. Klicken Sie im Menü Datei auf Einstellungen > Einstellungen IFC-Objektkonvertierung.
  2. Die Konvertierungseinstellungen können Sie im Dialogfeld Einstellungen IFC-Objektkonvertierung prüfen und ändern:
    Nach Konvertierung Liste erstellen Nicht mehr verwendet. Die Liste wird durch die Änderungsliste ersetzt.
    Griffe auf oberen Flansch setzen

    Stellt die Referenzlinien von Trägern auf den oberen Flansch ein.

    Wenn Griffe auf oberen Flansch setzen nicht ausgewählt ist, liegen die Referenzlinien der Träger mittig im Träger.

    Diese Einstellung wird aufgrund besserer Konvertierungsergebnisse nicht für Polyträger verwendet.

    B-rep-Objekt konvertieren

    Hiermit konvertieren Sie B-rep-Objekte in Tekla Structures-Objekte.

    Sie können die Konvertierung zum Element und die Konvertierung zur Extrusion für Betonmaterial und anderes Material wie Stahl separat auswählen. Die ausgewählten Optionen werden für die direkte Konvertierung und das Konvertierung-Änderungsmanagement verwendet.

    Brep-Objekte werden in Elemente konvertiert, welche zum Formkatalog hinzugefügt werden. Die Elemente gehören zur Klasse 996.

    Hauptprofilzuordnung Profilname Hierüber werden die Profile aus dem IFC-Modell und dem Tekla Structures-Profilkatalog zunächst anhand der Profilbezeichnungen einander zugeordnet.

    Maße: Hierüber werden die Profile zunächst durch einen Vergleich der Objektabmessungen zugeorndet.

    Wenn der IFC-Objektkonverter Profile nicht mit Hilfe der von Ihnen gewählten Hauptmethode zuordnen kann, wendet er die (nicht gewählte) Nebenmethode an.

    Toleranz Geben Sie die Werte für den Abmessungsvergleich ein. Die Maßeinheit hängt von der Umgebung ab.

    Der Wert r in Toleranz wirkt sich nur auf Rechteck-Rohrprofile aus. Er wird verwendet, um warmgewalzte von kaltgewalzten Profilen zu unterscheiden.

  3. Kopieren Sie Eigenschaften aus dem IFC-Objekteigenschaftensatz, die als benutzerdefinierte Attribute der konvertierten Tekla Structures Objekte verwendet werden sollen:
    1. Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine Zeile hinzuzufügen, und geben Sie den Namen der IFC-Eigenschaft im Feld Eigenschaft ein.

      Schreiben Sie die IFC-Eigenschaft wie im Dialogfeld Objektinformation angezeigt (ohne das Präfix EXTERN.).

      Punkte (.), Unterstriche (_) und Leerzeichen sind im Eigenschaftssatznamen erlaubt.

    2. Geben Sie im Feld BDA den Namen des benutzerdefinierten Attributs ein.

      Der Name des benutzerdefinierten Attributs darf maximal 20 Zeichen lang sein. Das hier hinzugefügte benutzerdefinierte Attribut muss auch in die Datei objects.inp aufgenommen werden. Vergewissern Sie sich, dass der Attributname einmalig ist. Geben Sie den ursprünglichen Namen des benutzerdefinierten Attributs ein. Für das Folgende wird auch der übersetzte Name unterstützt: Profilname, Beschreibung, Ifc-Typ (Typ), Objekttyp, Phase, Material, Oberfläche, Profil und Name.

      Beachten Sie dabei, dass Sie die Objekttypeigenschaft mit ObjectType in BDA kopieren können.

    3. Um das Format des Attributs zu wählen, klicken Sie auf Typ.

      Die möglichen Formate sind String, Integer und Double. Der Typ gibt den IFC-Eigenschaftendatentyp an, nicht den BDA-Datentyp.

  4. Bevor Sie IFC-Objekte in programmeigene Tekla Structures Objekte konvertieren, überprüfen Sie die Profile und Materialien, um sicherzustellen, dass die Konvertierung erfolgreich sein wird, und ordnen Sie die Profile oder das Material manuell wie folgt zu:
    1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Prüfen.

      Tekla Structures zeigt alle fehlenden Profile oder Materialien auf den Registerkarten Fehlende Profile und Fehlende Materialien im Dialogfeld Fehlende Zuordnung an.

    2. Wählen Sie eine entsprechende Option in den Tekla Structures Profil- und Tekla Structures Materiallisten aus, um eine Zuordnung für die fehlenden Profile oder Materialien zu definieren.

      Ein IFC-Teilprofilname kann einem Tekla Structures Profil zugeordnet werden. Die Zuordnung von Profilen funktioniert bei IFC-Daten mit einem Profilnamen aber ohne ausreichend Informationen für eine Konvertierung. Sie können Ihre Zuordnungen bei Bedarf später ändern. Die Zuordnungen werden bei der Konvertierung nur verwendet, wenn die Profile nicht in Tekla Structures Katalogen gefunden werden. Die Profilkonvertierung folgt einer bestimmten Logik, die nachstehend beschrieben wird.

      Die Materialzuordnung funktioniert sowohl für vorhandene als auch für nicht gefundene Materialien.

    3. Klicken Sie auf Konvertierungskataloge aktualisieren und schließen.

    Sie können die Katalogdateien auch in einem Texteditor öffnen und ändern. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Kataloge. Wenn Sie fertig sind, öffnen Sie erneut die IFC-Objektkonvertierungseinstellungen, damit die neuen Einstellungen verwendet werden. Diese Dateien sind im Ordner \attributes im Modellordner abgelegt:

    TeklaStructuresCatalogMaterials.txt enthält alle Materialien

    TeklaStructuresCatalogProfiles.txt enthält alle Profile

    MappedMaterials-default.txt ordnet die Materialien zu

    MappedProfiles-default.txt ordnet die Profile zu

  5. Klicken Sie im Dialogfeld Einstellungen IFC-Objektkonvertierung auf OK.
    Jetzt können Sie die IFC-Objekte mit einer der beiden verfügbaren Möglichkeiten konvertieren.

Ausgewählte IFC-Objekte in einem Schritt konvertieren

Sie können mit Hilfe der aktuellen Objektkonvertierungseinstellungen alle importierten IFC-Objekte auf einmal konvertieren. Es muss dafür mindestens zwei Revisionen desselben Modells geben.

  1. Öffnen Sie die Liste Referenzmodelle, indem Sie im Seitenbereich auf die Schaltfläche Referenzmodelle klicken.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Modell hinzufügen, suchen Sie im Dialogfeld Modell hinzufügen nach dem Modell, und klicken Sie erneut auf Modell hinzufügen.
  3. Wählen Sie im Modell die Objekte aus, die konvertiert werden sollen.
  4. Wechseln Sie im Menüband zur Registerkarte Verwalten, und klicken Sie auf IFC-Objekte konvertieren.
    Die ausgewählten Objekte werden anhand von IFC-Konvertierungseinstellungen konvertiert. Die Konvertierung erfolgt automatisch für Objekte, die zuvor nicht konvertiert wurden. Konvertierte IFC-Objekte werden am Ende der Änderungsliste aufgeführt. Für jedes Objekt gibt es eine eigene Zeile; Schnitte werden hierarchisch unterhalb des entsprechenden Objekts aufgeführt.

    • Um Objekte im Modell auszuwählen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Wählen Sie Objekte im Modell aus, und klicken Sie dann auf eine Objektzeile. Dadurch wird auch das zugehörige programmeigene Objekt ausgewählt.
    • Um das Objekt in der Änderungsliste hervorzuheben und seine Details anzuzeigen, aktivieren Sie die Kontrollkästchen Ausgewählte Objekte aus Modell abrufen und klicken anschließend auf ein Objekt im Modell.
    • Um das ausgewählte Objekt im Modell zu vergrößern, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Auswahl vergrößern und klicken anschließend auf eine Zeile in der Änderungsliste. Das Kontrollkästchen Auswahl vergrößern ist deaktiviert, wenn Wählen Sie Objekte im Modell aus nicht aktiviert ist.
    • Um nur Änderungen in der Liste Eigenschaftendetails anzuzeigen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Nur Änderungen zeigen und klicken Sie anschließend auf eine Zeile in der Änderungsliste.

      Beachten Sie, dass Sie in der Liste mit den Eigenschaftendetails versehentlich entfernte Spalten über das Kontextmenü (Rechtsklick) des Spaltenkopfs durch Auswahl der Spalte wiederherstellen können. Anschließend können Sie die Spalte an die gewünschte Position ziehen.

    • Mögliche Status eines Objekts sind Neu (grün), Verändert (gelb), Gelöscht (rot) oder Aktualisiert (blau oder grau beim erneuten Öffnen des Konvertierung-Änderungsmanagements) bzw. Fehler (lila).
    • Die Spalte Konvertierungsstatus zeigt den resultierenden Konvertierungsstatus an.
    • Die Eigenschaften eines konvertierten Objekts werden in der Liste Eigenschaftendetails aufgelistet, die beim Anklicken eines Objekts in der Änderungsliste im Seitenbereich erscheint.
  5. Sie können ein Objekt in der Liste aktualisieren, indem Sie seinen Konvertierungsstatus in Konvertierung ändern und auf Änderungen anwenden klicken.
  6. Wenn die Listen verschwinden, klicken Sie auf die folgenden Schaltflächen, die nur sichtbar sind, wenn die Konvertierungsänderungsliste aktiviert ist:
    • Die Schaltfläche Änderungsliste blendet die Änderungsliste wieder ein.
    • Die Schaltfläche Eigenschaftendetails blendet die Liste Eigenschaftendetails wieder ein.

IFC-Objekte mit Hilfe des Konvertierungsänderungsmanagements konvertieren – erste Konvertierung

Mit dem Objekt-Konvertierungsänderungsmanagement kann eine Änderungserkennung und ein Änderungsmanagement auf Objektebene vorgenommen werden. Das Konvertierungsänderungsmanagement ist für das ursprünglichen Datenänderungsmanagement erforderlich, um die Probleme in Bauprojekten zu reduzieren. Objekte werden dabei nicht automatisch konvertiert, sondern müssen mit Hilfe der Konvertierungsänderungsliste konvertiert werden.

  1. Öffnen Sie die Liste Referenzmodelle, indem Sie auf die Schaltfläche Referenzmodelle klicken.
  2. Klicken Sie auf Modell hinzufügen, suchen Sie im Dialogfeld Modell hinzufügen nach dem Modell, und klicken Sie erneut auf Modell hinzufügen.
  3. Doppelklicken Sie in der Liste Referenzmodelle auf das Modell, um es zu öffnen, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Änderungsmanagement der IFC-Objektkonvertierung starten .

    Der aktuelle Konvertierungsstatus wird in der Änderungsliste angezeigt und das Konvertierungsmanagement wird aktiviert. Der Status beruht auf physischen Änderungen der Referenzmodellobjekte und den IFC-Konvertierungseinstellungen. Die Eigenschaften eines Referenzobjekts werden in der Liste Eigenschaftendetails aufgeführt, die separat für jedes Objekt angezeigt wird, wenn Sie auf ein Objekt in der Änderungsliste klicken.

    Verwenden Sie die Kontrollkästchen Wählen Sie Objekte im Modell aus, Ausgewählte Objekte aus Modell abrufen und Auswahl vergrößern, um die Listen für Modelle, Änderungen und Details zu überprüfen.

    Logik und Farben von Referenzobjektstatus und Konvertierungsstatus:

    Status Konvertierungsstatus Farbe
    Neu Keine Konvertierung Grün
    Verändert Konvertierung als Element oder Konvertierung als Extrusion Gelb
    Gelöscht Konvertierung als Element oder Konvertierung als Extrusion Rot
    Aktualisiert Konvertierung als Element oder Konvertierung als Extrusion Blau (grau, wenn das Konvertierung-Änderungsmanagement erneut geöffnet wird)
    Fehler Keine Konvertierung Lila
  4. Konvertieren Sie Objekte, indem Sie die gewünschten Objektzeilen auswählen, Konvertierung in der Spalte Konvertierungsstatus auswählen und auf Änderungen anwenden klicken. Die Konvertierung basiert auf den Konvertierungseinstellungen. Sie können mehrere Objekte auswählen.
    • Nach der Konvertierung lautet der Konvertierungsstatus abhängig vom Konvertierungsergebnis entweder Konvertierung als Element oder Konvertierung als Extrusion.
    • B-reps werden als Surface geometry, parametrische Profile als Parametrisch und beliebige Formen als Beliebig angezeigt. Baugruppe ist ebenfalls Beliebig, ebenso wie mit den Selektionsschaltern Baugruppenhierarchie aufsteigend oder Objekte in Komponenten auswählen ausgewählte Referenzobjekte.

    • Wird die Konvertierung von B-reps (Surface geometry in der Spalte Referenztyp) ausgewählt, erfolgt die Konvertierung als Element, sofern kein Fehler auftritt.
    • Wenn es sich beim Objekt um eine Extrusion handelt (Beliebig oder Parametrisch in der Spalte Referenztyp), wird es als Extrusion konvertiert.
    • Sie können die Konvertierung als Element erzwingen, indem Sie Konvertierung als Element auswählen. In diesem Fall werden auch Extrusionsobjekte als Element konvertiert. Die Konvertierung überprüft nicht, ob dieselbe Form bereits verfügbar ist; es werden also stets neue Formen erzeugt.
    • Sie können die Konvertierung als Extrusion erzwingen, indem Sie Konvertierung als Extrusion auswählen. In diesem Fall werden auch B-reps als Extrusion konvertiert; Profile nach Zuordnung oder Rahmen, wenn keine Zuordnung gibt. Dieses Konvertierungsergebnis entspricht nicht immer den Erwartungen.
    • Wenn die Konvertierung fehlschlägt, wird das Ergebnis in der Spalte Konvertierungsstatus eingetragen und die Zeilen lila eingefärbt.
  5. Wenn die Listen verschwinden, klicken Sie auf die folgenden Schaltflächen, die nur sichtbar sind, wenn das Konvertierungsmanagement aktiviert ist:
    • Die Schaltfläche Änderungsliste blendet die Änderungsliste wieder ein.
    • Die Schaltfläche Eigenschaftendetails blendet die Liste Eigenschaftendetails wieder ein.

IFC-Objekte mit Hilfe des Konvertierungsänderungsmanagements konvertieren – Konvertierung aktualisieren

Wenn ein zuvor konvertiertes Referenzobjekt in einer neueren Referenzmodellrevision geändert wurde, können Sie die ältere und die neuere Revision des Referenzmodells miteinander vergleichen und die Konvertierung aktualisieren.

  1. Öffnen Sie die Liste Referenzmodelle, indem Sie im Seitenbereich auf die Schaltfläche Referenzmodelle klicken.
  2. Öffnen Sie die ältere Referenzmodellrevision, indem Sie in der Liste Referenzmodelle darauf doppelklicken.
  3. Aktualisieren Sie das Referenzmodell mit einer neuen Revision des Referenzmodells, indem Sie eine neue Revisionsdatei in der Liste Datei im Bereich Details auswählen und auf Ändern klicken.
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Änderungsmanagement der IFC-Objektkonvertierung starten .
  5. Sehen Sie sich die Änderungen an:
    • Aktivieren Sie die Kontrollkästchen Wählen Sie Objekte im Modell aus und Auswahl vergrößern, um die geänderten Objekte im Modell deutlich anzuzeigen.
    • Klicken Sie auf die geänderte Zeile, damit detaillierte Angaben zur Änderung in den Eigenschaftendetails im Seitenbereich angezeigt werden.
  6. Sie können zuvor konvertierte Objekte teilweise aktualisieren, indem Sie das Kontrollkästchen Aktualisieren neben einer bestimmten Eigenschaft im Bereich Eigenschaftendetails aktivieren.
    Wenn Sie zum Beispiel nur die Profilinformationen aktualisieren möchten, aktivieren Sie nur das Kontrollkästchen Aktualisieren neben der Zeile Profil im Bereich Eigenschaftendetails.
  7. Um alle Objekte mit geändertem Konvertierungsstatus zu konvertieren, wählen Sie alle Zeilen aus, ändern den Konvertierungsstatus in Konvertierung und klicken auf Änderungen anwenden.
    • Die Objekte mit einem geänderten Konvertierungsstatus werden anhand der aktuellen IFC-Objektkonvertierungseinstellungen konvertiert.
    • Sie können zuvor konvertierte programmeigene Modellobjekte auf Grundlage des vorherigen Konvertierungstyp und der vorherigen Einstellungen aktualisieren, indem Sie Konvertierung in der Spalte Konvertierungsstatus auswählen. Sie können den Typ nicht von Extrusion in Element ändern – in diesem Fall müssten Sie die programmeigenen Objekte löschen und die Konvertierung erzwingen.
    • Wenn der Referenzobjektstatus Gelöscht lautet, wählen Sie Konvertierung aus, und klicken Sie auf Änderungen anwenden. Dieses entfernt das programmeigene Objekt und die Verknüpfung zu den entfernten Referenzobjekten.

Makro zur Auswahl von konvertierten IFC-Objekten

Das Makro SelectConvertedObjectsBasedOnIfcObjectsSelection wählt die Objekte aus, die zu programmeigenen Objekten für Tekla Structures konvertiert wurden. Sie müssen möglicherweise die konvertierten Objekte auswählen, um die Eigenschaften der programmeigenen Tekla Structures-Objekte zu überprüfen. Das Makro befindet sich im Abschnitt Anwendungen des Katalogs Anwendungen und Komponenten.

Klassenwerte

Der Status des konvertierten Objekts wird in der Änderungsliste in der Spalte Klasse angezeigt. In manchen Fällen sind die Eingabedaten im IFC-Modell nicht zur erfolgreichen Erstellung der konvertierten Objekte geeignet. Folgende Tabelle erläutert, welche Bedeutung die Klassenwerte haben.

Klassenwert IFC-Objektdaten Beschreibung des konvertierten Objekts

990

Parametrisches Profil mit einem Namen

Das IFC-Modell enthält genügend Informationen, um das Objekt zu konvertieren.

991

Parametrisches Profil ohne einen Namen

Tekla Structures bestimmt den Namen des Objekts auf der Basis des Objektprofils.

992

Beliebiges Profil mit einem Namen

Das Profil des konvertierten Objekts ist u. U. fehlerhaft gedreht, weil im IFC-Modell keine parametrischen Profildaten vorliegen.

993

Beliebiges Profil ohne einen Namen

Das Profil des konvertierten Objekts ist u. U. fehlerhaft gedreht, weil im IFC-Modell keine parametrischen Profildaten vorliegen.

Der Profilname ist auf UNKNOWN eingestellt.

994

B-rep-Teil mit einem Namen

Das Profil kann Extremwerte enthalten, weil Profildaten im IFC-Modell fehlen.

995

B-rep-Teil ohne einen Namen

Das Profil kann Extremwerte enthalten, weil Profildaten im IFC-Modell fehlen.

Der Profilname ist auf UNKNOWN eingestellt.

996

B-rep-Teil

Das Objekt wird mit Hilfe der Option Brep-Objekt konvertieren in den Konvertierungseinstellungen konvertiert.

Das konvertierte B-rep-Objekt ist entweder ein Element oder ein Betonelement und wird zum Formkatalog hinzugefügt.

Beispiel: IFC-Objekte in einem Schritt in Tekla Structures-Objekte konvertieren

In diesem Beispiel verwenden Sie ein IFC-Modell als Grundlage für das Statikmodell. Die Träger und Stützen werden in programmeigene Tekla Structures-Objekte konvertiert.

  1. Blenden Sie irrelevante IFC-Layer aus:
    1. Klicken Sie im Seitenbereich auf die Schaltfläche Referenzmodelle .
    2. Doppelklicken Sie in der Liste Referenzmodelle auf das Referenzmodell, um die Details zu öffnen.
    3. Öffnen Sie die Liste Layer, indem Sie rechts auf den Abwärtspfeil klicken.
    4. Blenden Sie die unnötigen Layer aus, indem Sie auf die Augenschaltfläche neben dem Layer klicken.

  2. Wählen Sie alle sichtbaren IFC-Objekte aus.
  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Verwalten auf dem Menüband auf IFC-Objekte konvertieren.

    Tekla Structures konvertiert die Referenzobjekte.

  4. Prüfen Sie die Profile und Materialien der IFC-Objekte, und ordnen Sie fehlende Materialien zu:
    1. Klicken Sie im Menü Datei auf Einstellungen > Einstellungen IFC-Objektkonvertierung.
    2. Klicken Sie auf Prüfen.

      Tekla Structures listet die fehlenden Profile und Materialien auf.

    3. Schauen Sie sich die Registerkarten Fehlende Profile und Fehlende Materialien an.

      Tekla Structures führt das fehlende Referenzteilmaterial Betonblock auf.

    4. Wählen Sie aus der Liste CONCRETE_UNDEFINED aus.

    5. Klicken Sie auf Konvertierungskataloge aktualisieren und schließen.
    6. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Nach Konvertierung Liste erstellen.
    7. Klicken Sie im Dialogfeld Einstellungen IFC-Objektkonvertierung auf OK.
  5. Klicken Sie auf der Registerkarte Verwalten erneut auf IFC-Objekte konvertieren.

    Tekla Structures konvertiert die Objekte.

    Die Klasse für alle konvertierten Objekte ist 992. Dies bedeutet, dass das Profil des konvertierten Objekts u. U. fehlerhaft gedreht wird, weil im IFC-Modell keine parametrierten Profildaten vorhanden sind.

  6. Überprüfen Sie die Konvertierungsänderungsliste:
    • Wählen Sie Objekte in der Änderungsliste aus, um sie im Modell hervorzuheben: Verwenden Sie die Schaltflächen Wählen Sie Objekte im Modell aus und Auswahl vergrößern.

    • Vergleichen Sie die konvertierten Objekte mit den IFC-Objekten.

    • Verwenden Sie die Schaltfläche Objektinformation auf dem Menüband, um detaillierte Informationen zu Objekten anzuzeigen.

Nachstehend finden Sie eine Abbildung der konvertierten Träger und Stützen.

Profilkonvertierungslogik in der IFC-Objektkonvertierung

Sie können einem Tekla Structures-Profil einen IFC-Teilprofilnamen zuordnen. Wenn ein Profil nicht zugeordnet ist, verwendet Tekla Structures bei der IFC-Objektkonvertierung eine bestimmte Logik für das Konvertieren von Profilen.

Bei einem parametrischen Profil im IFC-Modell können die I-, L-, U-, C-, T-, Z-, Rechteck- und Rundprofile parametrisch definiert werden:

  1. Wurde die IFC-Datei mit Tekla Structures erstellt, wird der ursprünglicher Profilname verwendet.
  2. Sollte im Tekla Structures-Profilkatalog ein Profil mit demselben Namen gefunden werden, wird dieses Profil verwendet.
  3. Andernfalls prüft Tekla Structures die Parameterwerte zur Suche eines entsprechenden Profils. Sofern vorhanden, wird das gefundene Profil verwendet.
  4. Andernfalls wird ein parametrisches Standardprofil verwendet.

Sollte im IFC-Modell ein beliebiges Profil verwendet werden, wird die Profilform durch ein Polygon definiert:

  1. Wurde die IFC-Datei mit Tekla Structures erstellt, wird der ursprünglicher Profilname verwendet.
  2. Sollte die Form erkannt und im Tekla Structures-Profilkatalog gefunden werden, wird dieses Profil verwendet. Bei der Formerkennung werden genormte heißgewalzte Profile unterstützt.
  3. Andernfalls wird bei beliebigen Profilen gemäß der Beschreibung ein neues Profil erstellt.

Sollte im IFC-Modell eine B-rep-Geometrie verwendet werden, wird das Objekt durch die Oberflächen definiert. Die Geometriedaten für das Profil sind dann nicht verfügbar:

  1. Ist ein solches Element im Tekla Structures-Modell vorhanden, wird dieses verwendet.
  2. Andernfalls wird ein neues Element erstellt und verwendet.

Bei einer Konvertierung als Element für den Typ der Extrusion des Teils wird immer ein neues Element erstellt.

Einschränkungen bei der Konvertierung von IFC-Objekten

Tekla Structures konvertiert die meisten linearen IFC-Objekte in programmeigene Tekla Structures-Objekte. Es bestehen jedoch einige Einschränkungen bei der Konvertierung.

Tekla Structures ist von der Qualität des IFC-Modells abhängig, da bei der Konvertierung der Objekte im Modell vorhandene Informationen verwendet werden.

Die folgenden Einschränkungen sind in der IFC-Objektkonvertierung vorhanden:

  • Die IFC2x3-Koordinatenansicht 2.0 wird als Basis für die Konvertierung in Tekla Structures native Profile benötigt. Andernfalls führt die Konvertierung zu Tekla Structures Elementen.
  • Die Formate IFC4.0, IFC4.1 und alle neueren IFC4-Formate werden bei der IFC-Objektkonvertierung nicht unterstützt.
  • Wenn das IFC-Modell nicht mit dem IFC-Standard übereinstimmt, wird es möglicherweise nicht wie erwartet konvertiert.
  • Schrauben, Bewehrungen und Schweißnähte können nicht in programmeigene Tekla Structures Objekte konvertiert werden.
  • Die folgenden physischen Elemente werden derzeit unterstützt: IfcBeam, ifcColumn, ifcMember, ifcPile, ifcFooting, ifcPlate, ifcDiscreteAccessory, ifcSlab, ifcWall, ifcWallStandardCase, ifcRailing und ifcBuildingElementPart.
  • Nur SweptSolid, Brep, CSG, und Clippingdarstellungen werden unterstützt.
  • Einige Spezialprofile, z. B. WQ oder Deltabeam, werden nicht korrekt konvertiert.
  • Mehrere Darstellungen für ein Objekt werden nicht unterstützt.
  • Profilversatz wird nicht unterstützt.
  • Manchmal können Fasen falsch konvertiert werden.
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