Ein Tekla Structures-Modell oder ausgewählte Modellobjekte in eine IFC-Datei exportieren

Tekla Structures
2021
Tekla Structures

Ein Tekla Structures-Modell oder ausgewählte Modellobjekte in eine IFC-Datei exportieren

Sie können ein Tekla Structures-Modell ganz oder teilweise in eine IFC-Datei exportieren.

Vor dem Exportieren gilt Folgendes zu beachten:

  • Definieren Sie die IFC-Elementtypen für Tekla Structures-Modellobjekte.
  • Definieren Sie die erforderlichen Eigenschaftensätze.
  • Wenn Sie die IFC-Datei über den Basispunkt exportieren, definieren Sie den Basispunkt.
  • Um Betonierteile und Betoniereinheiten (ab Tekla Structures 2018) in Ihrem Modell aufzunehmen, stellen Sie XS_ENABLE_POUR_MANAGEMENT auf TRUE ein. Aktivieren Sie beim IFC2x3-Export das Kontrollkästchen Betonierteile, um Betonierteile anstelle von CIP-Betonteilen zu exportieren. Aktivieren Sie beim IFC4-Export das Kontrollkästchen Betonierabschnitte, um Betonierteile und Betoniereinheiten anstelle von Ortbetonteilen und Ortbetoneinheiten zu exportieren. Bitte beachten Sie, dass der Export von Betoniereinheiten in IFC2x3 nicht unterstützt wird.

  • IFC2x3-Export: Sie können bestimmen mit der erweiterten Option XS_EXPORT_IFC_REBARSET_INDIVIDUAL_BARS, wie mit Hilfe von Bewehrungsstabsätzen erstellte Stäbe exportiert werden. Wenn die erweiterte Option auf FALSE eingestellt ist, werden Stäbe in Gruppen exportiert. Wenn die erweiterte Option auf TRUE eingestellt ist, werden Stäbe als einzelne Stäbe exportiert. Der Standardwert lautet FALSE.

    Anmerkung:

    In der IFC-Datei wird als „Gesamtanzahl“ immer 1 für Gruppen angezeigt, die durch Bewehrungsstabsätze erstellt wurden, und unter „Gesamtgewicht“ und „Gewicht“ wird das Gewicht von einem Stabes angezeigt. Mit Hilfe der Attribute NUMBER_OF_BARS_IN_GROUP und WEIGHT_TOTAL_IN_GROUP können Sie die Werte der Gruppe in die IFC-Datei exportieren.

  • IFC2x3-Export: Sie können B-rep-Objekte als exakte Körper exportieren, indem Sie die erweiterte Option XS_EXPORT_BREP_AS_EXACT_SOLID auf TRUE einstellen. Der Standardwert lautet FALSE.

    Beachten Sie beim Exportieren von B-reps als exakte Körper, dass die IFC-Datei größer wird und der Export mehr Zeit in Anspruch nimmt.

    Um glatte Kanten für den Export zu erhalten, können Sie bei Bedarf die erweiterte Option XS_CS_CHAMFER_DIVIDE_ANGLE auf 10 einstellen.

  • Während des IFC-Exports können Sie Klassifizierungsinformationen zu Baugruppen hinzufügen, indem Sie in den Projekteigenschaften den Namen des Klassifizierungssystems in den benutzerdefinierten Attributen eingeben. Das Klassifizierungssystem wird in das Feld IFCCLASSIFICATION in der Exportdatei geschrieben. Sie können die Klassifizierungswerte für die Baugruppen im Organizer oder im Dialogfeld BDA der Baugruppen definieren. Beachten Sie, dass Klassifizierungsinformationen nur auf Baugruppenebene geschrieben werden.

    Weitere Informationen zum Hinzufügen von Klassifizierungsinformationen zu Baugruppen im Organizer finden Sie unter Hinzufügen von Klassifizierungscodes zu Objekten im Organizer und Exportieren des Codes nach IFC.

    Weitere Informationen über das Hinzufügen von BDA im Dialogfeld BDA finden Sie unter Definieren und Aktualisieren von benutzerdefinierten Attributen (BDA).

  • Sie können die benutzerdefinierten Attribute der exportierten Teile für den IFC-Export und die Tragwerksinformationen überprüfen und ändern.

IFC-Entitäten als Tekla Structures-Modellobjekte definieren

Bevor Sie Tekla Structures-Modellobjekte nach IFC exportieren, können Sie die resultierenden IFC-Elementtypen für die exportierten Modellobjekte in den benutzerdefinierten Attributen der Objekte definieren.

  1. Doppelklicken Sie auf ein Objekt, beispielsweise eine Stütze, um die Teileigenschaften zu öffnen, und klicken Sie auf die Schaltfläche Benutzerdefinierte Attribute.
  2. Stellen Sie auf der Registerkarte Tragwerksinformationen die Option Auflager auf Ja ein, wenn Sie das benutzerdefinierte Attribut LOAD_BEARING für das exportierte Objekt festlegen möchten.

    Stellen Sie die Option bei allen Objekten, die keine Auflager sind, auf Nein ein. Standardmäßig ist der Wert auf Ja eingestellt.

  3. Wählen Sie auf der Registerkarte IFC Export eine Option aus der Liste IFC Entity aus, um den IFC-Entity-Typ für das exportierte Modellobjekt zu definieren.

    Nachstehend finden Sie eine Liste der für unterschiedliche Typen von Tekla Structures-Objekten verfügbaren Entitäten:

  4. Wählen Sie aus der Liste IFC Export Typ den Eintrag Auto oder B-rep aus:
    • Die Option Auto bestimmt automatisch, zu welcher Art Swept-Solid-IFC-Objekt ein Tekla-Objekt in IFC wird.
    • Wenn aus irgendeinem Grund Auto fehlschlägt (z. B wegen einer Deformation), wechselt der Export automatisch zu B-rep und erzeugt ein netzbasiertes IFC-Objekt mit weniger Intelligenz. Diese Objekte sind datenintensiv, aber geometrisch immer noch korrekt.
    • B-rep erzwingt, dass das IFC-Objekt stets netzbasiert ist.
  5. Klicken Sie im Dialogfeld für benutzerdefinierte Attribute auf Ändern.

Exportieren nach IFC2x3

  1. Wählen Sie die zu exportierenden Modellobjekte aus.

    Wenn Sie alle Modellobjekte exportieren möchten, brauchen Sie keine Auswahl vorzunehmen.

  2. Klicken Sie im Menü Datei auf Export > IFC.
  3. Gehen Sie zum Speicherort der Ausgabedatei und ersetzen Sie den Namen out durch den gewünschten Dateinamen.

    IFC-Dateien werden standardmäßig in den Ordner \IFC im Modellordner exportiert. Die Länge des Dateipfads darf maximal 80 Zeichen betragen. Die Dateierweiterung müssen Sie nicht eingeben. Diese wird automatisch dem ausgewählten Dateiformat entsprechend hinzugefügt.

  4. Definieren Sie die Exporteinstellungen:
    Option Beschreibung

    Registerkarte Parameter

    Dateiformat

    Die Optionen lauten IFC, IFC XML, IFC gezippt und IFC XML gezippt.

    Exporttyp

    Welcher Exporttyp?

    • Verwenden Sie nach Möglichkeit die zertifizierte Coordination view 2.0.
    • Wenn das Modell nur Betrachtungszwecken oder als Referenzmodell dient, ist Surface geometry die passende Wahl.
    • Coordination view 1.0 kommt zum Einsatz, wenn Öffnungen als separate Objekte exportiert werden müssen.
    • Steel fabrication view ist für Fertigungsabläufe gedacht und wird der Fertigung zur Verfügung gestellt.

    Surface geometry ist ideal, wenn das Modell betrachtet werden soll, ohne dass eine erneute Verwendung oder Bearbeitung geplant ist:

    • Bewehrungsstäbe werden als B-rep exportiert.

    • Der Export unterstützt keine CSG (konstruktive Festkörpergeometrie).

    • Bogenelemente werden als B-rep exportiert.

    • Schrauben werden als B-rep exportiert.

    Verwenden Sie möglichst die zertifizierte Coordination view 2.0, wenn die Geometrie in der Zielanwendung bearbeitet und geändert werden muss:

    • Bewehrungsstäbe werden als Extrusion exportiert.

    • Beim Exportieren wird CSG (konstruktive Festkörpergeometrie) zum Darstellen von Schnitten und Hohlräumen verwendet.

    • Gebogene Elemente werden als Extrusionen exportiert.

    • Schrauben werden als B-rep exportiert.

    Steel fabrication view wird für den Export von Detailinformationen von Stahlobjekten für die Stahlfertigung empfohlen:

    • Exportiert Baugruppendarstellung und zugehörige Eigenschaftensätze.

    • Schraubenlöcher werden als Hohlkörper exportiert.

    • Die Konfigurationsdatei für Modellansicht der Stahlherstellung für Eigenschaftensätze und Eigenschaften (IfcPropertySetConfigurations_AISC.xml) ist standardmäßig in der Installation enthalten.

    Coordination view 1.0 wird anstelle von Coordination view 2.0 empfohlen, wenn Sie Hohlräume und Öffnungen mithilfe von Öffnungselementen darstellen möchten:

    • Bewehrungsstäbe werden als Extrusion exportiert.
    • Hohlräume und Öffnungen werden als Öffnungselemente (ifcOpeningElements) exportiert.
    • Gebogene Elemente werden als Extrusionen exportiert.
    • Schrauben werden als B-rep exportiert.

    Zusätzliche Eigenschaftensätze

    • Um einen neuen Eigenschaftensatz zu definieren, klicken Sie unter <neu> auf Bearbeiten.

    • Um einen zusätzlichen Eigenschaftensatz zu verwenden, der zuvor erstellt wurde, wählen Sie den Eigenschaftensatz aus der Liste Zusätzliche Eigenschaftensätze aus.

    Lage durch

    Modellursprung exportiert das Modell relativ zum Punkt 0,0,0.

    Arbeitsebene exportiert die Modell-Höhe im Verhältnis zum Koordinatensystem der aktuellen Arbeitsebene.

    Basispunkt: Mit <Name des Basispunkts> wird das Modell relativ zum Basispunkt mit Hilfe der Koordinatensystemwerte Ostkoordinate, Nordkoordinate, Höhe, Winkel zum Norden, Breite und Länge in der Basispunktdefinition exportiert. Die Werte für Länge und Breite des Basispunktes werden auf Mikrosekunden genau angegeben.

    Registerkarte Erweitert

    Objekttypen

    Wählen Sie die zu exportierenden Objekttypen aus.

    Um Betonierteile anstelle von CIP-Betonteilen zu exportieren, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Betonierteile.

    Wenn Sie Baugruppen auswählen, können Sie Einzelteilbaugruppen ausschließen, indem Sie Einzelteilbaugruppen ausschließen im Bereich Andere auswählen.

    Beachten Sie, dass Eckschnitte im exportierten IFC-Modell ausgelassen werden. Dadurch wird eine bessere Interoperabilität mit Anlagen-Designsystemen erreicht. Wenn die Geometrie mit Eckschnitten benötigt wird, können Sie den IFC-Exporttyp für diese Objekte im Dialogfeld mit den benutzerdefinierten Attributen der Objekte auf der Registerkarte für den IFC-Export separat auf B-Rep einstellen.

    Eigenschaftensätze

    Die Option Basismengen ergänzt die exportierte IFC-Datei um eine Zusatzansicht zur Vorkalkulation mit zusätzlichen Informationen zu Elementtypen im exportierten IFC-Modell.

    Weitere Informationen zu Basismengen finden Sie unter IFC-Basismengen im exportierten IFC-Modell.

    Wählen Sie für Eigenschaftensätze eine der folgenden Optionen aus:

    • Standard exportiert den Standardsatz von Eigenschaften.

    • Minimum exportiert den Mindestsatz an Eigenschaften, der vom buildingSMART-IFC-Standard gefordert wird. Um die Eigenschaftensätze anzuzeigen, klicken Sie auf Anzeigen.

    • Wenn Sie keine vordefinierten Eigenschaftensätze exportieren möchten, lassen Sie das Feld leer. Daraufhin ist die Schaltfläche Anzeigen nicht verfügbar.

    Andere

    Layer-Namen wie Teilnamen verwendet Teilnamen wie STÜTZE oder TRÄGER als Layer-Namen für exportierte Objekte. Wenn diese Option nicht ausgewählt ist, werden der Teilsystemname des Objekts gefolgt vom Teilsystemnamen als Layer-Name verwendet.

    Flache, breite Träger als Bleche exportieren exportiert flache und breite Träger als Bleche. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie Bleche als Träger oder Stützen mit Flachstahl modelliert haben. Zum Beispiel verwenden einige Systemkomponenten Träger oder Stützen anstelle von Blechen.

    Aktuelle Anzeigefarben verwenden exportiert die Objekte unter Berücksichtigung der in der Objektdarstellung definierten Farben anstelle der Klassenfarben. Beachten Sie, dass der Export von Objekttransparenzeinstellungen nicht unterstützt wird.

    Wählen Sie beim Exportieren von Baugruppen Einzelteilbaugruppen ausschließen aus.

    Räumliche Hierarchie aus Organizer verwendet die in Organizer erstellte räumliche Hierarchie (Bauwerk-Baustelle-Abschnitt-Stockwerk) für den Export.

    Führen Sie folgende Schritte durch:

    1. Wählen Sie Räumliche Hierarchie aus Organizer aus.

    2. Erstellen Sie eine Projekthierarchie im Organizer.

    3. Klicken Sie im Organizer mit der rechten Maustaste auf das Projekt, und wählen Sie Für Listenerstellung verwenden aus.

    4. Synchronisieren oder schreiben Sie vor dem IFC-Export die Organizer-Daten mit dem oder in das Tekla Structures-Modell, indem Sie unter Organizer mit der rechten Maustaste auf das Projekt klicken und In Modell für Listenerstellung schreiben auswählen.

  5. Wählen Sie entweder Ausgewählte Objekte oder Alle Objekte aus, um die Objektauswahl für den Export zu definieren. Wenn Sie Ausgewählte Objekte ausgewählt haben, müssen Sie die Objekte auswählen.
  6. Klicken Sie auf Export.

In IFC4 exportieren

Sie können ein Tekla Structures-Modell ganz oder teilweise in eine IFC4-Datei exportieren.

  1. Wählen Sie die zu exportierenden Modellobjekte aus.

    Wenn Sie alle Modellobjekte exportieren möchten, brauchen Sie keine Objekte auswählen.

  2. Klicken Sie im Menü Datei auf Export > IFC4.
  3. Geben Sie im Feld Dateiname den Dateinamen ohne eine Dateierweiterung an.

    Die Erweiterung wird automatisch entsprechend auf Basis der Auswahl für das Format hinzugefügt. Die Länge ist nicht eingeschränkt.

  4. Navigieren Sie zum Ordner.

    IFC-Dateien werden standardmäßig in den Unterordner \IFC des aktuellen Modellordners exportiert.

    Es können relative und absolute Pfade definiert werden.

  5. Wählen Sie unter Auswahl aus, ob Sie Alle Objekte oder Ausgewählte Objekte exportieren möchten.
    Beachten Sie dabei, dass bei der Wahl Ausgewählte Objekte die Option Räumliche Hierarchie aus Organizer ausgewählt werden muss.
  6. Definieren Sie die weiteren Exporteinstellungen:
    Einstellung Beschreibung

    Lage durch

    Modellursprung exportiert das Modell relativ zum Punkt 0,0,0.

    Arbeitsebene exportiert das Modell relativ zum Koordinatensystem der aktuellen Arbeitsebene.

    Basispunkt: <Name des Basispunkts> exportiert das Modell relativ zum Basispunkt, indem die Koordinatensystemwerte Ostkoordinate, Nordkoordinate, Höhe, Winkel zum Norden, Breite und Länge für die Basispunktdefinition verwendet werden.

    Format Es gibt folgende Optionen: IFC und IFC gezippt.

    Exporttyp

    Es gibt folgende Optionen: Referenzansicht und Entwurfsübertragungsansicht.

    Die Referenzansicht soll den Referenzarbeitsablauf unterstützen; die exportierten Dateien können als Referenzdateien verwendet und in einem Viewer angezeigt werden. Die Referenzansicht ist nicht zur Konvertierung programmeigener Objekte gedacht.

    Die Referenzansicht soll insgesamt Arbeitsabläufe für unterschiedliche Softwareanwendungen ermöglichen, in denen keine Geometrie geändert werden muss. Solche Anwendungen ermöglichen Betrachtung, (Kosten-)Schätzung, Errichtung, Betrieb und nachgelagerte Analysen.

    Die Entwurfsübertragungsansicht ist für den Übergabenarbeitsablauf gedacht, also das Importieren zur weiteren Bearbeitung. Dies erfordert die Konvertierung von IFC-Entitys in programmeigene Objekte. Ein Beispiel ist die Übernahme des Strukturmodells (oder eines Teils davon) in die Basis der strukturellen Detailmodellierung. Die IFC-Objektkonvertierung wird verwendet, um die IFC-Entitys in programmeigene Objekte für Tekla Structures zu konvertieren. In der Regel werden der Import und die Konvertierung nur wenige Male oder sogar nur einmal benötigt. Für ein korrektes Modell sind möglicherweise noch Nacharbeiten erforderlich.

    IFC4precast view unterstützt die Übertragung von Herstellungsdaten von Fertigteilelementen. In dieser Phase deckt sie die Herstellung von Fertigteilwänden und -platten einschließlich aller erforderlichen Bewehrungen und Einbauteile ab.

    Weitere Informationen über IFC4precast finden Sie unter IFC4precast.

    Zusätzliche Eigenschaftensätze

    • Um einen neuen Eigenschaftensatz zu definieren, wählen Sie <neu> aus, und klicken Sie auf Bearbeiten.

    • Um einen zusätzlichen Eigenschaftensatz zu verwenden, der zuvor erstellt wurde, wählen Sie den Eigenschaftensatz aus der Liste Zusätzliche Eigenschaftensätze aus.

    • Die zusätzliche Eigenschaftensätze werden im Ordner \AdditionalPSet unter dem Modellordner gespeichert.

    Layernamen als

    Sie können Teilsysteme, Teilnamen oder Vorlagenattribute als Layer-Namen für exportierte Objekte verwenden. Wählen Sie Name oder Teilsystem aus der Liste aus, oder geben den Attributnamen im Feld an.

    Beachten Sie, dass Sie benutzerdefinierte Attribute nicht als Layer-Namen verwenden können.

    Objektfarbe

    Geben Sie an, ob Objekte mithilfe der Objektklassenfarben oder der Objektgruppenfarben exportiert werden sollen. Wenn Sie Objektgruppenfarben auswählen, werden die definierten Transparenzeinstellungen ebenfalls exportiert.

    Flache, breite Träger als Bleche exportieren

    Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie flache und breite Träger als Bleche exportieren möchten. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie Bleche als Träger oder Stützen mit Flachstahl modelliert haben. Zum Beispiel verwenden einige Systemkomponenten Träger oder Stützen anstelle von Blechen.

    Räumliche Hierarchie aus Organizer

    Räumliche Hierarchie aus Organizer verwendet die in Organizer erstellte räumliche Hierarchie (Bauwerk-Baustelle-Abschnitt-Stockwerk) für den Export.

    Führen Sie folgende Schritte durch:

    1. Wählen Sie Räumliche Hierarchie aus Organizer aus.

    2. Erstellen Sie eine Projekthierarchie im Organizer.

    3. Klicken Sie im Organizer mit der rechten Maustaste auf das Projekt, und wählen Sie Für Listenerstellung verwenden aus.

    4. Synchronisieren oder schreiben Sie vor dem IFC-Export die Organizer-Daten mit dem oder in das Tekla Structures-Modell, indem Sie unter Organizer mit der rechten Maustaste auf das Projekt klicken und In Modell für Listenerstellung schreiben auswählen.

    Beachten Sie dabei, dass die ausgewählten Objekte nur exportiert werden, wenn die Option Räumliche Hierarchie aus Organizer ausgewählt wurde.

    Betonierabschnitte

    Wenn Sie die Option Turnierabschnitte auswählen, werden Betonierteile und Betoniereinheiten exportiert, Ortbetonteile und Ortbetoneinheiten jedoch nicht. Wenn Sie diese Option nicht auswählen, werden Ortbetonteile und Ortbetoneinheiten ohne Betonierteile oder Betoniereinheiten exportiert.

  7. Klicken Sie auf Export.

Nach dem Exportieren wird ein Meldungsfeld angezeigt. In diesem Meldungsfeld können Sie den Ordner öffnen, in dem das exportierte IFC-Modell liegt, oder die Logdatei in einem Browser anzeigen. Die Logdatei enthält detaillierte Informationen zum Exportvorgang, zu den exportierten Objekten sowie den während des Exportvorgangs aufgetretenen Fehlern.

Einschränkungen beim IFC4-Export

  • Der IFC4-Export beinhaltet immer die vollständige Baugruppe. Wenn das Teil IFC Entity in den benutzerdefinierten Attributen des Teils auf Keine eingestellt ist, sind das Teil und die zugehörigen Schrauben nicht im Export enthalten.
  • Die Benutzeroberfläche enthält nicht alle Funktionen, die in der Benutzeroberfläche für den IFC2x3-Export enthalten sind.
  • Die Referenzansicht ist zur Entwurfskoordination und für den Referenzarbeitsablauf gedacht.
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